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Bosse zu Besuch in der Grundschule in Remlingen



Wolfenbüttel

Bosse zu Besuch in der Grundschule in Remlingen


 Der SPD-Landtagsabgeordnete Marcus Bosse besuchte gemeinsam mit Remlingens Bürgermeister Klaus Warnecke die Grundschule in Remlingen, um sich bei Rektor Lars Eberst über das Konzept der sogenannten jahrgangsgemischten Eingangsstufe zu informieren. Foto: SPD
Der SPD-Landtagsabgeordnete Marcus Bosse besuchte gemeinsam mit Remlingens Bürgermeister Klaus Warnecke die Grundschule in Remlingen, um sich bei Rektor Lars Eberst über das Konzept der sogenannten jahrgangsgemischten Eingangsstufe zu informieren. Foto: SPD

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Remlingen. Der SPD-Landtagsabgeordnete Marcus Bosse besuchte gemeinsam mit Remlingens Bürgermeister Klaus Warnecke die Grundschule in Remlingen, um sich bei Rektor Lars Eberst über das Konzept der sogenannten jahrgangsgemischten Eingangsstufe zu informieren. Insgesamt drei Grundschulen im Landkreis Wolfenbüttel bieten dieses Lehrkonzept an, bei dem die Klassen eins und zwei gemeinsam unterrichtet werden.

„Die Vorteile bei der jahrgangsgemischten Eingangsstufe liegen in erster Linie darin, dass jedes Kind in seinem eigenen Tempo lernen kann und gleichzeitig die Regeln des Zusammenlebens erlernt“, so Eberst. Schwache Kinder haben so die Möglichkeit, ein drittes Jahr in der Eingangsstufe zu verweilen, ohne die Nachteile des Sitzenbleibens bereits in frühester Schullaufbahn erleben zu müssen, während starke Kinder die Eingangsstufe bereits nach einem Jahr beenden können. Eberst: „Jedes Kind kriegt für den Stoff so viel Zeit, wie es benötigt.“ Der Unterricht gestaltet sich höchst abwechslungsreich, da hauptsächlich kleine und kleinste Lerngruppen zusammen lernen – immer begleitet von individuellen Hilfestellungen einer oder mehrerer Lehrkräfte. Bosse: „Dieses Konzept sorgt für echte Chancengleichheit.“ Die Praxis zeigt, dass die 13 Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf, sowie die 14 Kinder mit Fluchterfahrung bei insgesamt etwa 150 Schülern ein Lernumfeld vorfinden, indem sie nicht abgehängt, sondern nach ihren Fähigkeiten betreut werden.

„Die anfängliche Skepsis, die uns vor 6 Jahren, als wir mit der Eingangsstufe begonnen haben, entgegengebracht wurde, wurde komplett abgebaut. Das Konzept hat sich bei uns absolut bewährt“, berichtet Eberst und verweist in diesem Zusammenhang auf die gute Zusammenarbeit mit der zuständigen Samtgemeinde Elm-Asse. Auch die regelmäßig durchgeführte Schulinspektion bestätigt das hervorragende Lernumfeld. Bosse, neben seiner Abgeordnetentätigkeit als leidenschaftlicher Fußballfan bekannt, ließ es sich nicht nehmen, der Grundschule einen Fußball „seines“ Vereines Eintracht Braunschweig zu schenken, den die Kinder sicherlich dankend annehmen werden.


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