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Brandruine fordert weiterhin den Einsatz der Feuerwehr



Wolfenbüttel

Brandruine fordert weiterhin den Einsatz der Feuerwehr


Immer wieder muss die Feuerwehr zur Brandruine in der Zickerickstraße ausrücken. Nun erklärt die Feuerwehr, warum das so ist. Foto: Feuerwehr Wolfenbüttel
Immer wieder muss die Feuerwehr zur Brandruine in der Zickerickstraße ausrücken. Nun erklärt die Feuerwehr, warum das so ist. Foto: Feuerwehr Wolfenbüttel

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Wolfenbüttel. Wie die Feuerwehr berichtet, war das ausgebrannte Wohnhaus an der Zickerickstraße auch am Donnerstag wieder Schauplatz eines Feuerwehreinsatzes. Es galt nochmals Nachlöscharbeiten vorzunehmen. Viele Menschen fragen sich nun: "Warum fährt die Feuerwehr dort immer noch hin?". Die Feuerwehr erklärt, warum das notwendig ist.



In den Morgenstunden nach dem verheerenden Feuer in der Zickerickstraße hieß es für die Einsatzkräfte zunächst „Feuer aus – Einsatz beendet“. Trotzdem rückte die Ortsfeuerwehr Wolfenbüttel bereits über ein halbes dutzendmal zu Nachlöscharbeiten aus. Nun stellen sich einige Beobachter die Frage, warum die Feuerwehr immer wieder an der Einsatzstelle tätig werden muss?

Der Grund hierfür liege vor allem an der Bauart des Gebäude, erklärt die Feuerwehr Wolfenbüttel. Bei dem Brandobjekt handelt es sich um ein Fachwerkhaus, schätzungsweise aus dem beginnenden 20. Jahrhundert, welches nicht „Stein-auf-Stein“ gebaut ist. Zum Bau wurde viel Holz, Lehm und auch Stroh verwendet. Zwischendecken, Fußböden sowie Treppenräume bestehen ebenfalls häufig aus Holz. Alles Materialien, die in ihrer natürlichen Beschaffenheit ein Feuer begünstigen. In Kombination mit verkleideten Wänden und Zwischenböden besteht somit die Möglichkeit, dass noch kleine Glutnester übrig bleiben, welche nach einiger Zeit immer wieder aufflammen. Dies ist auch für erfahrende Feuerwehrleute nicht immer erkennbar.

Immer wieder Schwelbrände


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Stadtbrandmeister Olaf Glaeske. Foto: Anke Donner



Stadtbrandmeister Olaf Glaeske ergänzte dazu: „Auch nach dem vermeintlichen Abschluss eines solchen Großbrandes ist die Arbeit für die Feuerwehr leider längst nicht vorbei. Gerade bei einem Feuer in einem solchen Altbau, kommt es immer wieder zu kleinen Schwelbränden in Wand- und Deckenverkleidungen, die ein erneutes Ausrücken erforderlich machen. Mitunter sind solche Einsätze für Nachlöscharbeiten sogar mehrere Tage lang erforderlich - und damit ist aufgrund der Gebäudekonstruktion bei diesem Brand auch zu rechnen. Die Anwohner kann ich allerdings beruhigen: Eine Gefahr für die Nachbargebäude besteht durch diese "Nachbrände" nicht.“



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Der Blick von oben in das zerstörte Haus. Foto:


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