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Braunschweig bereitet sich auf dritten Demo-Montag vor

von Sina Rühland


Foto: T.Raedlein

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29.01.2015


Braunschweig. Mit 320 Bragida-Teilnehmern und 2.500 Gegendemonstranten fanden die zweiten Kundgebungen am Montag gegen 20.45 Uhr ihr Ende – und die Dritten folgen sogleich. Einer neuer Tag birgt neue Herausforderungen für Polizei, Verkehrs-GmbH und Bürger.

Der dritte Tag der Kundgebungen fällt wieder auf einen Montagabend. Nach einigen Unklarheiten seitens der Bragida-Organisatoren, trifft sich der Braunschweiger Pegida-Ableger am 2. Februar von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr erneut auf dem Schlossplatz. Bisher war der genaue Ort der Kundgebung unklar. Über einen möglichen Demonstrationszug soll kurzfristig vor Ort in Absprache mit der Polizei entschieden werden. Auch das Bündnis gegen Rechts kündigt wieder eine Gegen-Kundgebung an und lädt für den kommenden Montag um 18 Uhr ebenfalls auf den Schlossplatz ein. Zudem plane man für den 9. Februar einen Sternmarsch, der um 18 Uhr von drei Standorten aus beginnen soll. (dieser Abschnitt wurde aktualisiert)

Polizei und Verkehrs-GmbH bereiten sich vor


Für Nutzer der Busse und Bahnen bestand während der Demonstrationen am vergangenen Montagabend ein Ausnahmezustand. Christopher Graffam, Pressesprecher der Braunschweiger Verkehrs-GmbH, kündigte für die kommenden Demonstrationen an, Schlüsse zu ziehen: "Genaueres können wir noch nicht sagen, es wird auf die Situation vor Ort ankommen. Am vergangenen Montag haben wir die Bahnen vor Bohlweg und John.-F.-Kennedy-Platz wenden lassen. Das hat im Großen und Ganzen auch gut funktioniert, allerdings war es ein Kraftakt alles so hinzubekommen. Leider war es uns nicht möglich, den Fahrplan einzuhalten."

Auch die Polizeibeamten bereiten sich auf einen erneuten Einsatz vor. "Wir werden wieder unserer Aufgabe nachkommen und die Versammlung sichern. Man muss aber auch deutlich sagen, dass diese steten Einsätze eine zusätzliche Belastung für die Beamten darstellen. In der Regel gehen mit diesen Aufgaben auch Überstunden einher", so Polizeisprecher Joachim Grande. Bezahlt bekämen die Polizisten die Mehrarbeitszeit nicht. Diese könnten nur über den Überstundenausgleich abgegolten werden.


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