1,3 Kilo Marihuana: Drogenhändler vor Gericht

von Marian Hackert


Dem Angeklagten wird vorgeworfen, mit 1,3 Kilogramm Mariuhana gehandelt zu haben. Symbolfoto: Sina Rühland
Dem Angeklagten wird vorgeworfen, mit 1,3 Kilogramm Mariuhana gehandelt zu haben. Symbolfoto: Sina Rühland | Foto: regionalHeute.de

Braunschweig. Am Donnerstag den 11. Januar, wird um 12:15 Uhr ein Verfahren vor dem Schöffengericht Braunschweig gegen einen Angeklagten wegen Beihilfe zum Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge verhandelt. Es sind zwei Zeugen geladen.


Der Angeklagte soll sich laut Anklageschrift im Jahre 2016 zusammen mit einer weiteren dritten Person zu einem Komplizen in dessen Wohnung in Salzgitter begeben haben. Es soll dann verabredet worden sein, dass der Angeklagte ein Kilogramm Marihuana, das für einen der Komplizen zum Zwecke des Weiterverkaufs bestimmt war, von Leipzig nach Braunschweig bringen sollte.

Absprachegemäß soll sich der Angeklagte dann im Anschluss nach Leipzig begeben haben, wobei er seinem Komplizen hinterher fuhr. Er soll dann am Abend nach Braunschweig zurückgekehrt sein und in einem Kleingarten 1,3 Kilogramm Marihuana an einen der Komplizen weitergegeben haben. Am nächsten Morgen habe er sich dann wiederum mit der dritten Person getroffen, um etwa 100 Gramm Marihuana als Gegenleistung für seine eigenen Kurierdienste anzunehmen. Die Übergabe wurde laut Anklageschrift von den Observationskräften der Polizei beobachtet. Kurz darauf erfolgte der Zugriff und die vorläufige Festnahme des Angeklagten. Dabei sei bei dem Angeklagten noch zusätzliches Rauschgift gefunden worden. Auch bei der Durchsuchung der Gartenlaube des Komplizen sollen weitere Rauschgiftmengen aufgefunden worden sein.


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