Braunschweig. Die Stadt Braunschweig hat Fördermittel in Höhe von 13,7 Millionen Euro aus dem "Digitalpakt Schule" des Landes und damit alle für Braunschweig reservierten Mittel fristgerecht beantragt. Von diesen Anträgen sind bereits rund 96 Prozent bewilligt, bei den noch ausstehenden rechnet die Stadtverwaltung im Laufe der nächsten Wochen damit. Dies teilte die Stadt mit.
"Das sind sehr gute Nachrichten für Braunschweigs Schülerinnen und Schüler", kommentiert Schuldezernentin Dr. Christina Rentzsch. "Die Digitalisierung unserer Schulen ist in den letzten Jahren schon gut vorangekommen und wird weiter verbessert." Finanziert werden aus den Mitteln die Datennetzmodernisierung und der WLAN-Ausbau an den Schulen sowie die Ausstattung der Schulen mit digitalen Präsentationstafeln. Bis gegen Ende nächsten Jahres müssen die Maßnahmen aus dem Digitalpakt Schule umgesetzt und gegenüber dem Land abgerechnet sein. Nach derzeitigem Stand geht die Stadtverwaltung von einer fristgerechten Umsetzung aus, allerdings kann ein Restrisiko aufgrund von Fachkräftemangel und Lieferengpässen bei den Dienstleistern nicht ausgeschlossen werden.
Nächtliche Anträge
Zusätzlich hat die Stadtverwaltung im "Windhundverfahren" Anträge in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro Förderung aus nicht abgerufenen Mitteln gestellt. Ausschlaggebend war dabei nicht mehr der Anteil aus dem Digitalpakt für die jeweilige Kommune, sondern der Zeitpunkt des Antragseingangs.
"Auch in Zukunft bleibt noch viel zu tun", so die Dezernentin abschließend. "Deshalb begrüßen wir, dass der Bund den ‚Digitalpakt Schule 2.0‘ konkret in Aussicht gestellt hat."