350.000 Euro für Boulderhalle

von Robert Braumann


| Foto: Robert Braumann



Braunschweig. Der Sportausschuss hat dem Boulder e. V. einen Zuschuss von 350.000 Euro für die Ausstattung der ehemaligen Fliegerhalle am Westbahnhof mit Kletterelementen zur Nutzung als Boulderhalle bewilligt.


Unter „Bouldern“  versteht man ein Klettern ohne Seil und Gurt an natürlichen oder künstlichen Kletterwänden in Absprunghöhe. „Bouldern wird im Vereins- wie im Schulsport eine immer größere Bedeutung beigemessen“, erläutert Finanz- und Sportdezernent Christian Geiger. Derzeit ist es in Braunschweig aber nur in einigen kommerziellen Hallen möglich. Die Boulderhalle gliedert sich damit an die Neugestaltung am Westpark. Hier entstehen Jugendplatz, Mehrgenerationenpark (Bewegungsparcours), Garten ohne Grenzen und Industriepfad (BraunschweigHeute.de berichtete). So erhält ein alter Industriebereich eine neue Funktion.

Es ist eine Menge geplant


Boulder e. V. plant umfangreiche Kooperationen mit Kindertagesstätten zur frühkindlichen Bewegungserziehung, mit allgemeinbildenden Schulen und Förderschulen. Spezielle Bewegungsprogramme für Menschen mit Handicaps, für die eine inklusive Gestaltung von Teilen der Boulderhalle Grundvoraussetzung ist, sowie Angebote für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund und mit sozialen Benachteiligungen sind integrativer Bestandteil des Gesamtkonzepts zum Betrieb der Boulderhalle. Der Verein möchte den Betrieb der ersten modernen Vereinsboulderhalle in Braunschweig im zweiten Halbjahr 2015 starten. Er wird die sanierte Halle nach dem Umbau durch die Investorengruppe langfristig pachten.


mehr News aus Braunschweig


Themen zu diesem Artikel


Kindertagesstätte