Ärger um unbrauchbaren Sportplatz: Stadt gefordert

CDU, BIBS und FDP sehen höchste Dringlichkeit beim Bau eines Kunstrasenplatzes.

Der Sportplatz sei aktuell nicht mehr nutzbar.
Der Sportplatz sei aktuell nicht mehr nutzbar. Foto: privat/ Michael Berger

Braunschweig. Bereits Anfang des Jahres sei im Stadtbezirksrat Wabe-Schunter-Beberbach auf Initiative der Fraktionen von CDU, BIBS und FDP ein Ortstermin beim SV Querum zur Begutachtung der Sportplätze beschlossen worden. Dieser sei bis heute nicht erfolgt.


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Nun sei die Lage durch die Rasenkrankheit Schneeschimmel, die den Platz für die dort regelmäßig spielenden 15 Mannschaften praktisch bis auf Weiteres unbrauchbar machen würde, noch unerträglicher geworden, so geht aus einer Pressemitteilung von Michael Berger (CDU) aus dem Stadtbezirksrat hervor.

Nur durch die Hilfe anderer Vereine


"Nur durch die Unterstützung anderer Vereine und die Nutzung eines Ascheplatzes, wie man ihn nicht mal mehr oft auf Bolzplätzen findet, kann der Spielbetrieb mit Mühe und Not aufrecht erhalten werden", teilt Berger mit. Die Belastungen für die Sportler, die aushelfenden Vereine und die ehrenamtlichen Verantwortlichen des SV Querum seien eine Zumutung. Obwohl in den vergangenen zehn Jahren im gesamten Stadtgebiet zahlreiche Kunstrasenplätze entstanden seien und Kunstrasen aufgrund des wesentlich geringeren Pflege- und Wasserbedarfs auch ökologisch besser als sein Ruf sei, sehe die Stadt hier offensichtlich keinen dringenden Handlungsbedarf.

CDU, BIBS und FDP fordern ein Umdenken und erwarten eine kurzfristige Umsetzung des schon vor Monaten beschlossenen Ortstermins und eine zeitnahe Lösung für den unbrauchbaren Platz.


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