Braunschweig. Die Polizeidirektion Braunschweig und die Polizeiinspektion Magdeburg wollen künftig intensiver zusammenarbeiten. Seit dem gestrigen Sonntag patrouillieren gemischte Streifen beider Behörden auf der A2. Diese Einsätze auf der Autobahn sollen mehrmals im Monat für jeweils eine gesamte Schicht stattfinden, berichtet die Polizei in einer Pressemitteilung.
Die Grundlage für diese Kooperation wurde bereits am 3. März geschaffen, als Thomas Ring, Polizeipräsident der Polizeidirektion Braunschweig, und Tom-Oliver Langhans, Direktor der Polizeiinspektion Magdeburg, eine Ergänzung zu einer entsprechenden seit 2019 bestehenden Vereinbarung unterzeichneten. Thomas Ring erklärte, dass die gemeinsamen Streifen die Reaktionszeiten verkürzen und die Bekämpfung mobiler Kriminalität verstärken sollen.
Gemeinsame Einsätze auf der A2
Die gemeinsamen Streifen werden vom Polizeikommissariat Bundesautobahn Braunschweig und dem Zentralen Verkehrs- und Autobahndienst Magdeburg durchgeführt. Die Einsatzkräfte treffen sich an der Autobahnraststätte Marienborn, wo die beifahrenden Polizeikräfte in die Streifenwagen der jeweils anderen Dienststelle steigen. Danach werden die Fahrzeuge wieder in ihrem jeweiligen Bundesland eingesetzt.
Tom-Oliver Langhans betonte, dass die ergänzende Vereinbarung die länderübergreifende Zusammenarbeit deutlich stärkt. Da Täter oft mobil und ohne Grenzen agieren, seien schnelle Kommunikationswege und gemeinsame Einsätze entscheidend für eine effektive Kriminalitätsbekämpfung. Die regelmäßigen Streifen sollen auch die Verkehrssicherheit auf der A2 zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt nachhaltig verbessern.

