Aus dem Takt – Herzrhythmusstörungen




Braunschweig. Die Deutsche Herzstiftung stellt die Herzwochen 2014 unter das Motto "Aus dem Takt – Herzrhythmusstörungen". In Braunschweig laden dazu am Mittwoch, 5. November 2014, Professor Dr. Matthias P. Heintzen, Chefarzt der Klinik für Herz-, Lungen- und Gefäßkrankheiten des Klinikums Braunschweig, und sein Team zu Vorträgen für Patienten, Angehörige und Interessierte ein.


Die Vortrags-Veranstaltung findet von 17 bis 19 Uhr im Großen Saal der Stadthalle statt. Der Eintritt ist frei. Die Leitung der Veranstaltung übernimmt Professor Heintzen. Es ist ausreichend Zeit eingeplant, um zahlreiche Fragen der Patienten während der Veranstaltung zu beantworten. Es besteht auch die Möglichkeit, die Fragen schon vorher schriftlich zu formulieren, sie werden dann durch die Spezialisten im Laufe der Vorträge beantwortet.Schwerpunkte sind unter anderem: Wie werden Herzrhythmusstörungen diagnostiziert? Wann muss eine Herzrhythmusstörung behandelt werden? Muss jedes Herzstolpern behandelt werden? Wann wird ein Herzschrittmacher benötigt? Gibt es neue Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen? Was können Patienten selbst gegen Herzrhythmusstörungen tun? Der Einlass zu den Infoständen beginnt bereits um 15.30 Uhr. Besucher haben dort die Möglichkeit, die Infostände der Klinik und anderer Gesundheitsanbieter zu besuchen und sich zu informieren. Angeboten werden unter anderem: Gesundheits-Check-Ups, EKG-Rhythmusmessungen, Cholesterin- und Blutdruckmessungen. Außerdem werden Mitarbeiter der Medizinischen Klinik für Fragen und Antworten zur Verfügung stehen.


Hintergrund:


Wenn das Herz nicht mehr im regelmäßigen Takt schlägt, wird von Herzrhythmusstörungen gesprochen. Hinter diesem allgemeinen Begriff verbergen sich viele verschiedene Formen des unregelmäßigen Herzschlages. Es gibt harmlose Varianten, aber auch einige sehr gefährliche Formen von Herzrhythmusstörungen. Es ist deshalb unbedingt notwendig, eine genaue Diagnose und Arrhythmie zu stellen und dann je nach Art und Schweregrad der Erkrankung gezielt zu behandeln. Bei einigen Patienten ist überhaupt keine spezielle Therapie notwendig, einige Patienten müssen medikamentös behandelt werden, manchmal sind Schrittmacher oder implantierbare Defibrillatoren notwendig oder es sind gar operative oder kathetertechnische Eingriffe indiziert. Mit der aktuellen Veranstaltung möchte das Team von Herz-Spezialisten um Prof. Dr. Heintzen anhand von Kurzreferaten einen Einblick in die Vielfalt der Herzrhythmusstörungen ermöglichen. Interessierte können zudem die Gelegenheit nutzen, Fragen zu Herzrhythmusstörungen zu stellen, die nach Möglichkeit direkt während der Diskussion beantwortet werden sollen.


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