Aus für Wolters - Das sagt Oberbürgermeister Kornblum

Die Stilllegung des Betriebes scheint beschlossene Sache. Der OB hofft, zumindest die Marke erhalten zu können.

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Symbolbild | Foto: Alexander Dontscheff

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Braunschweig. Zwar liegt immer noch keine offizielle Bestätigung der Beteiligten vor, doch das Aus der Traditionsbrauerei Wolters scheint besiegelt zu sein. Nun äußert sich auch der frisch wiedergewählte Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, Dr. Thorsten Kornblum, hierzu.



"Die angekündigte Betriebsstilllegung bei Wolters ist extrem schmerzhaft. Vor allem für die Beschäftigten und ihre Familien ist das heute ein bitterer Tag, aber auch für die Stadt Braunschweig und die gesamte Region", so Kornblum in einer Pressemitteilung der Stadt.

Gespräche mit der Arbeitsagentur


"In den letzten Wochen habe ich mich zur Entwicklung bei unserem Hofbrauhaus Wolters mit den am Verfahren Beteiligten und Vertretern der großen Ratsfraktionen ausgetauscht. Wir haben mit den Verantwortlichen und dem Betriebsrat von Wolters am Freitag vereinbart, dass zeitnah weitere Gespräche mit der Arbeitsagentur angesetzt werden sollen, um die Beschäftigten bestmöglich zu unterstützen", so der OB weiter.

Die Marke erhalten


Ziel müsse es sein, dass es im weiteren Verfahren zumindest gelingt, der Marke Wolters und ihren Bierspezialitäten eine Zukunft in neuer Trägerstruktur zu verschaffen. "Damit bliebe eine Traditionsmarke unserer Löwenstadt erhalten, die bei den Bürgerinnen und Bürgern fest verankert ist. Die Hoffnung wäre, dass immerhin einige Beschäftigte bereits in diesem Zuge eine Beschäftigungsperspektive erlangen", erklärt der Oberbürgermeister abschließend.

Im kommenden Jahr hätte die Brauerei ihr 400. Jubiläum feiern sollen.

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