Medienberichte: Wolters-Rettung offenbar gescheitert

Am heutigen Abend herrscht offenbar traurige Gewissheit: Die Traditionsbrauerei stellt ihren Betrieb ein.

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Das Hofbrauhaus Wolters steht offenbar vor dem Aus.
Das Hofbrauhaus Wolters steht offenbar vor dem Aus. | Foto: Matthias Kettling

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Braunschweig. Nur einen Tag nach der Stichwahl in Braunschweig folgt eine wahre Schocknachricht: Wie die Braunschweiger Zeitung berichtet, ist die erhoffte Rettung des Hofbrauhauses Wolters gescheitert.



Bereits im Juni hatte die Mitteilung der Brauerei, einen Insolvenzantrag in Eigenverwaltung beim zuständigen Amtsgericht Braunschweig zu stellen, für große Bestürzung gesorgt. Die Ursprünge des Traditionsunternehmens reichen schließlich bis ins Jahr 1627 zurück, seit 1734 ist es unter dem Namen Wolters bekannt und seither tief in der Region verwurzelt. Eine anhaltende Absatzschwäche und die zuletzt deutlich gestiegenen Kosten bereiteten der Brauerei jedoch zunehmend wirtschaftliche Schwierigkeiten. Auch schwankende Exportmärkte und eine anhaltende Konsumzurückhaltung erschwerten – wie berichtet – die wirtschaftliche Situation.

Schon am Jahresende soll Schluss sein


Ziel des Sanierungsprozesses war es, das Unternehmen künftig auf den regionalen Markt zu fokussieren – und den Wandel vom klassischen Bierbrauer zum innovativen Getränkehersteller zu vollziehen. Der Geschäftsbetrieb sollte grundlegend saniert werden, man wollte sich wirtschaftlich neu aufstellen. Doch wie es nun scheint, waren die Bemühungen vergeblich. Das Traditionsbrauhaus soll bereits zum Jahresende seinen Betrieb einstellen, wie die Braunschweiger Zeitung berichtet.

Die Mitarbeiter seien am heutigen Montag informiert worden. Die für das Insolvenzverfahren zuständige Kanzlei Eckert aus Braunschweig war für eine Anfrage der Redaktion am heutigen Abend nicht zu erreichen. Sobald es neue Entwicklungen gibt, wird regionalHeute.de berichten.

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