Braunschweig. Die Brunswiek Marketing GmbH, ein Tochterunternehmen der Volksbank BRAWO, hat ihre Partner, Co-Sponsoren sowie die Kommunalverantwortlichen darüber informiert, die "BRAWO OPEN" im kommenden Jahr nicht mehr veranstalten zu können. Das seit 1994 als ATP‑Challenger-Tennisturnier auf der Anlage des Braunschweiger Tennis- und Hockey-Clubs (BTHC) im Bürgerpark ausgetragen wurde, hätte, angesichts der herausfordernden Situation der Volksbank nicht mehr verantwortbare Ausgaben bedeutet. Die intensive Suche nach weiteren Sponsoren und Mit-Veranstaltern war bislang ergebnislos geblieben, berichtet die Volksbank in einer Pressemitteilung.
„Das ist eine bittere Entscheidung“, sagt Jürgen Wache, designierter Vorstandsvorsitzender der Volksbank BRAWO. „Das Traditionsturnier ist seit Jahren ein wichtiger Termin im Jahreskalender von Braunschweig und der Region. Das ist uns sehr bewusst. Es hat Spitzensport mit Kultur verbunden.“
Restrukturierungsprozess lässt kaum Spielraum für großvolumiges Sponsoring
Angesichts der immensen Herausforderungen, die die Volksbank BRAWO derzeit zu bewältigen habe, sei diese Entscheidung aber notwendig. „Wir befinden uns in einem für alle Beteiligten äußerst umfassenden Restrukturierungsprozess, um die Volksbank BRAWO wieder auf einen erfolgreichen Kurs zu bringen.“ Der Entscheidungsspielraum sei für großvolumiges Sponsoring damit äußerst limitiert. Zumal die Suche nach weiteren Partnern, Sponsoren und Mitveranstaltern bislang ohne den erhofften Erfolg geblieben sei. Markus Beese, Geschäftsführer der Brunswiek Marketing GmbH, sagt: „Wir hatten bis zuletzt gehofft, weitere Partner und Co-Sponsoren für dieses beeindruckende Event zu gewinnen. Das ist uns leider bis heute nicht gelungen.“

