Brandstiftung am Hauptbahnhof: Verdächtiger ist erst 14

Anfang Januar war im Bereich der Toiletten ein Feuer gelegt worden. Nach Hinweisen aus der Bevölkerung wurde ein Tatverdächtiger ermittelt.

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Symbolfoto.
Symbolfoto. | Foto: Pixabay

Braunschweig. Anfang Januar wurde im Bereich der Toiletten am Braunschweiger Hauptbahnhof ein Desinfektionsspender angezündet. Das Feuer war auf die Wandverkleidung übergesprungen. Schon kurze Zeit später hatte die Polizei eine Fahndung mit Fotos gestartet. Im Februar hatte es geheißen, dass man einen dringenden Tatverdacht gegen eine namentlich bekannte Person verfolge. regionalHeute.de fragte nun nach, was daraus geworden ist.



Am Nachmittag des 3. Januar wurde die Feuerwehr zum Hauptbahnhof gerufen. Ein Feuer war in der Nähe der WC-Anlagen ausgebrochen, was aber relativ schnell gelöscht werden konnte. Dennoch mussten Bereiche des Bahnhofs teilweise evakuiert werden und die Empfangshalle war leicht verraucht. Der Zugverkehr wurde aber nicht beeinflusst.

Verdacht schon im Februar


Schon wenige Tage später war die Polizei mit Fotos eines Verdächtigen und seiner weiblichen Begleitung an die Öffentlichkeit gegangen. Daraufhin seien zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, woraus sich der Verdacht entwickelt habe, teilte die Polizei Anfang Februar mit. Und wie ging es weiter?

Staatsanwaltschaft hat übernommen


Hierzu sind nicht viele neue Details zu bekommen. Die Polizei verweist auf die Staatsanwaltschaft Braunschweig, die mittlerweile für den Fall zuständig sei. Und von dort heißt es lediglich: "Wir ermitteln gegen einen 14-jährigen Tatverdächtigen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung. Derzeit erhält er rechtliches Gehör", so Christian Wolters, Erster Staatsanwalt und Pressesprecher.


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