Brauereihalle in Brand: Feuerwehr verhindert Schlimmeres

In der vergangenen Nacht wurde die Braunschweiger Feuerwehr auf das Gelände der Oettinger-Brauerei gerufen. Eine Halle war in Brand geraten.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Kai Baltzer

Braunschweig. Wie die Braunschweiger Feuerwehr berichtet, seien die Brandschützer in der vergangenen Nacht auf den heutigen Samstag zu einem Brand auf dem Gelände der Oettinger-Brauerei gerufen worden. Aufgrund der zunächst unklaren Lage seien auch die Einsatzkräfte der Haupt- und der Südwache, sowie die Ortsfeuerwehr Innenstadt alarmiert worden. Tatsächlich sei ein Schaltkasten in einer Halle in Brand geraten. Das Feuer hatte demnach bereits auf Teile des Hallendachs übergegriffen.


Die erste Erkundung durch die Einsatzkräfte habe ergeben, dass die Lage sich in einer die Verrauchung einer ca. 2.500 qm großen Halle mit offenem Feuer an einem großen, elektrischen Schaltschrank bis hinauf zum Dach darstellte. Teile der Dachhaut hätten zu diesem Zeitpunkt bereits Feuer gefangen. Für die Brandbekämpfung des brennenden Schaltschranks seien während der gesamten Einsatzdauer 22 Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz in das brennende Gebäude eingedrungen. "Glücklicherweise war kurz nach Eintreffen der ersten Kräfte klar, dass in dem vom Brand betroffenen Bereich keine Personen gefährdet waren und Produktionsanlagen nicht unmittelbar betroffen waren", berichtet die Feuerwehr.

Von außen hätten etwa 30 Quadratmeter des Industriedachs mit speziellem Schneidgerät entfernt werden müssen, um Glutnester direkt unterhalb der Dachhaut ablöschen zu können. Auch wenn es sich um eine arbeitsintensive und aufwendige Brandbekämpfung gehandelt habe, habe zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung für Menschen und weitere Gebäudeteile bestanden, stellt die Feuerwehr klar.


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