Braunschweig. Räuber, Diebe auf Ganoventour – ist das etwa der Alltag in den nördlichen Braunschweiger Stadtteilen beispielsweise in Wenden oder Rhüme? Offenbar sieht jedenfalls die Gruppe CDU/FDP im Rat des Stadtbezirks Nördliche Schunter-/Okeraue einen gewissen Handlungsbedarf und hat einen entsprechenden Beschlussvorschlag eingereicht.
Dieser Antrag trägt den Titel "Einbruchschutz im Stadtbezirk" und würde – wenn er in der nächsten Sitzung des Bezirksrats am 14. April angenommen wird – die Verwaltung bitten, in Zusammenarbeit mit dem Präventionsbeauftragten der Polizei im Stadtbezirk "Informationsveranstaltungen zur vorbeugenden Kriminalitätsbekämpfung mit Schwerpunkt Einbruch zu organisieren".
Wohnungseinbrüche in Wenden als Beispiel
In der Beschlussvorlage werden einige Beispiele genannt, um die Sorge um die Sicherheit zu begründen. So heißt es dort etwa: "In Braunschweig-Wenden gab es immer wieder Wohnungseinbrüche, vor eineinhalb Jahren kam es im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen der Polizeiinspektion Gifhorn auch zu einem größeren Polizeieinsatz im Stadtteil Wenden, bei dem sogar ein Hubschrauber zur Suche nach Einbrechern eingesetzt wurde."
Und weiter heißt es in dem Schriftstück der CDU/FDP-Gruppe: "In jüngster Zeit gab es außerdem einen Einbruch in ein öffentliches Gebäude. Zusätzlich kam es in Braunschweig-Rühme in der Vergangenheit zu verschiedenen Vorfällen von Ladendiebstählen und Raub." Dabei sollen Kunden Portemonnaies entwendet worden sein.
Wie ist die Lage?
Um die Lage im Norden Braunschweigs noch besser zu überblicken, will die Bezirksrats-Gruppe mit ihrem Antrag auch die Verwaltung bitten, "die Situation im Stadtbezirk anhand vorliegender Daten darzustellen."

