Braunschweig. Am gestrigen Dienstagabend kam es in Braunschweig und auf der A39 bei Salzgitter zu zwei Verkehrsunfällen, die durch berauschte Fahrer verursacht wurden. Gegen 21 Uhr kollidierte ein 37-jähriger Mann auf der Berliner Straße mit dem Auto einer 66-jährigen Frau. Die Frau konnte den Mann erst an einer roten Ampel auf den Unfall aufmerksam machen. Nach einem kurzen Gespräch fuhr der Mann jedoch einfach weiter.
Die Polizei leitete sofort Fahndungsmaßnahmen ein und konnte das Fahrzeug des Mannes gegen Mitternacht finden. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Fahrer deutliche Anzeichen von Drogenkonsum zeigte. Eine Blutprobe wurde angeordnet und durchgeführt, und der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt. Glücklicherweise wurde bei diesem Unfall niemand verletzt, teilt die Polizei in einer Presseinformation mit.
Zweiter Unfall bei Salzgitter
Auch gegen 21 Uhr wollte ein 26-jähriger Fahrer von der A39 in Richtung Kassel auf die Rastanlage Salzgitter-Hüttenblick fahren. Aufgrund eines Alkoholpegels von über 2,0 Promille verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen einen Aufpralldämpfer. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen.
Auch in diesem Fall wurde eine Blutprobe entnommen. Zudem stellte sich heraus, dass der 26-Jährige keinen gültigen Führerschein hatte, da ihm dieser bereits entzogen worden war. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Die Ermittlungen zu beiden Unfällen dauern an.

