Futterstellen eingerichtet: Stadttauben vor dem Hungertod gerettet

Die Tauben werden jetzt an sechs Stellen in der Stadt zugefüttert.

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Symbolbild. Foto: Pixabay

Braunschweig. Aufgrund der Corona-Krise haben die Stadttauben in Braunschweig nicht mehr genügend Futter gefunden (regionalHeute.de berichtete). Die geschlossenen Imbissbuden, Cafés und Restaurants hatten auch die letzten Futterquellen versiegen lassen. Nun konnte der Hungertod der Tiere angewendet werden. Die Tauben werden ab Samstag, 28. März, in der Innenstadt an sechs verschiedenen Stellen gefüttert, wie der Verein Stadttiere Braunschweig in einer Pressemitteilung berichtet.


Die Tierschützer hätten sich in der Pflicht gesehen, das Verhungern der Tiere durch eine Notfütterung zu verhindern. „Wir wollen in dieser schwierigen Zeit einer unkontrollierten Fütterung jedoch keinen Vorschub leisten. Darum haben wir schon in der letzten Woche das Gespräch mit der Stadtverwaltung gesucht, um während der Beschränkungen der Corona-Krise die Stadttauben mit artgerechtem Körnerfutter versorgen zu dürfen“, so Beate Gries, Vorsitzende des Vereins Stadttiere Braunschweig.

Der Antrag des Vereins sei genehmigt worden: Ab sofort werden die Stadttauben in der Innenstadt an sechs betreuten Futterstellen, mit einer ausreichenden Menge Futter artgerecht versorgt. „Wir danken der Stadtverwaltung, dass wir in dieser Notlage die durch Corona-Krise verursacht wird, unbürokratisch, flexibel und vor allem sehr schnell gemeinsam eine gute Lösung finden konnten“, so Gries. Die Fütterung sei auf die Laufzeit aller Corona-Maßnahmen begrenzt und starte mit einer Zählung der Tiere an den Tauben-Hot-Spots, um die erforderliche Menge Futter zu berechnen.

Der als gemeinnützig anerkannte Verein Stadttiere Braunschweig e.V. habe mit Fördermitteln der Stadt den ersten betreuten Taubenschlag in Braunschweig errichtet und finanziere sich ausschließlich durch Spenden.

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