Hundehasser bei Tat beobachtet - Warum wurde er nicht geschnappt?

Der Täter soll mit einer neongelben Warnweste gekleidet gewesen sein.

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Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: Werner Heise

Braunschweig. Am Dienstagabend soll ein Mann von einem Zeugen dabei beobachtet worden sein, wie er in der Virchowstraße mit Reißzwecken gefüllte Mettbällchen verteilt haben soll. Die Polizei, die darüber in einer Pressemitteilung berichtete, sammelte insgesamt über 30 dieser sehr gefährlichen Hundeköder in den umliegenden Straßen ein. Doch warum konnten die Beamten den Täter, der immerhin von einem Zeugen bei der Tatausübung gesehen wurde, nicht stellen?



Eine Auffälligkeit bei der Täterbeschreibung, die besonders nach unserer ersten Berichterstattung zu dem Thema stark diskutiert wurde, ist die neongelbe Weste, mit der der Mann bekleidet gewesen sein soll. Die hätte der Polizei bei einer sofortigen Fahndung doch sicherlich auffallen müssen.


Doch auf Nachfrage bei der Pressestelle der Polizei Braunschweig wird schnell klar, warum der Täter entwischen konnte. "Der Zeuge hat die Polizei knapp zwei Stunden nach der Tatausführung informiert. Erst zu diesem Zeitpunkt erkannte er, was genau der Tatverdächtige dort verteilt hatte. Eine Nahbereichsfahndung war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zielführend", teilt man gegenüber regionalHeute.de mit.

Die Polizei rät Personen, die Zeugen einer Straftat werden, die Polizei sofort über die Notrufnummer 110 zu informieren.


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