Einige Millionen Euro: Geldregen für Stadtentwicklung in unserer Region

Mittel aus dem Städtebauförderungsprogramm werden auch unsere Region erreichen und in Projekte fließen.

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Zum Beispiel das Quartier rund um den Braunschweiger Hauptbahnhof – die Bahnstadt – erhält Fördergelder.
Zum Beispiel das Quartier rund um den Braunschweiger Hauptbahnhof – die Bahnstadt – erhält Fördergelder. | Foto: Matthias Kettling

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Region. Die Entwicklung der Städte – das lässt sich das Land Niedersachsen mithilfe des Bundes einiges kosten. Etwa 185 Millionen Euro fließen in Projekte des Städtebauförderungsprogramms 2026. Ein hoher einstelliger Millionenbetrag fällt davon auch für Vorhaben in unserer Region ab.



Für die Bahnstadt in Braunschweig – also das städtebauliche Großprojekt rund um den Hauptbahnhof – fallen satte 1,1 Millionen Euro ab. „Die Bahnstadt ist ein immens wichtiges städtebauliches Projekt für Braunschweig. Nicht nur für dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum und neue Arbeitsstandorte, sondern auch für konkrete Verbesserungen für die Menschen im Bebelhof", kommentiert Landtagsabgeordnete Julia Retzlaff (SPD) diese Entscheidung.

Auch das Donauviertel profitiert


Weitere 500.000 Euro gibt es aus Hannover für das Braunschweiger Donauviertel im Rahmen des Programms Sozialer Zusammenhalt. Insgesamt sind es also gute 1,6 Millionen Euro an Fördermitteln, die die Stadt Braunschweig damit für wichtige Vorhaben abgreifen kann.

Eine ähnliche Summe wird auch in der Stadt Wolfsburg ankommen. Dort sind es rund 1,3 Millionen Euro: Die Entwicklung der „Höfe“ wird mit 634.000 Euro bedacht, für die Baumaßnahmen im Handwerkerviertel erhält die Stadt 668.000 Euro. „Die Städtebauförderung des Landes ergänzt weitere Maßnahmen, wie beispielweise die Umgestaltung des Rathausvorplatzes. Mehr Grün und modernes klimafreundliches Wohnen sind ein wichtiger Bestandteil, um die Innenstadt lebenswerter zu machen“, erklärt Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer (SPD).

Fördergelder für Salzgitter, Peine und Gifhorn


Von dem Programm sozialer Zusammenhalt profitiert auch die Stadt Salzgitter. Den aktuellen Planungen zufolge sind für die Kampstraße (neue Maßnahme) Fördermittel in Höhe von 1.080.000 Euro und für Steterburg 714.000 Euro vorgesehen.

In der Stadt Peine gibt es für das Hagenviertel Fördermittel in Höhe von 1.283.000 Euro, im Landkreis Peine weitere 164.000 Euro für den Kernbereich Groß Ilsede.

In den nördlichen Landkreis Gifhorn fließen derweil 666.000 Euro. Den aktuellen Planungen zufolge sind dort für die Stadt Wittingen diese Gelder vorgesehen. Die Maßnahme in Wittingen ist Teil des Förderprogramms „Lebendige Zentren“, mit dem gezielt Innenstädte und Ortskerne gestärkt werden.