Landessparkasse übergibt 10.200 Euro an DRK-Schuldnerberatung

von Christina Balder




Braunschweig. Wie jedes Jahr hat die Braunschweigische Landessparkasse am Donnerstag einen Scheck an die Braunschweiger Schuldnerberatungsstelle überreicht. 10.200 Euro, mehr als in den vergangenen Jahren, fließen aus Mitteln der Niedersächsischen Sparkassenstiftung in die Münzstraße 16, wo das Deutsche Rote Kreuz seine Schuldnerberatungsstelle betreibt.

Dr. Christos Pantazis, Vorsitzender des Präsidiums des DRK Kreisverbandes Braunschweig-Salzgitter, nahm den Scheck gemeinsam mit der Schuldnerberaterin Antje Wangerin aus den Händen von Landessparkassenvorstand Werner Schilli entgegen.

Rund neun Ratsuchende wenden sich jeden Montag zum ersten Mal an die Schuldnerberatungsstelle, erzählt Antje Wangerin. Dabei seien die Fälle wie auch die Hintergründe ganz unterschiedlich. "Es gibt alles, von nur einem Gläubiger, wo man nur ein Schreiben übersetzen muss, bis hin zu den Fällen, die mit zwei Plastiktüten ankommen, weil sie seit Jahren die Post nicht mehr geöffnet haben", sagt sie. Auch die Klientel habe eine große Bandbreite.

"Oft geraten Rentner in Schwierigkeiten, weil nach dem Ende des Erwerbslebens die Rente plötzlich nicht mehr für die Lebenshaltungskosten reicht", sagt Wangerin. Auch wenn sich die Lebensumstände auf andere Weise ändern, etwa durch ein Kind oder Arbeitslosigkeit, bringe das oft das Konto der Betroffenen durcheinander. Ein Besuch der Schuldnerberatung kann da Ordnung schaffen.

Die Landessparkasse vergibt jedes Jahr Geld an Schuldnerberatungsstellen in der Region - nach Braunschweig, Wolfenbüttel und Holzminden. Dieses Jahr sind es insgesamt 31.500 Euro. Das Geld stammt aus dem sozialen Reinertrag der Lotterie Sparen+Gewinnen der Niedersächsischen Sparkassen.


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