Neue Serie: Sicher durch den Straßenverkehr - Teil I

von Robert Braumann


Die Fahrradstraße in der Karlstraße, Foto: Robert Braumann
Die Fahrradstraße in der Karlstraße, Foto: Robert Braumann | Foto: Robert Braumann



Braunschweig. Die Radsaison ist im vollem Gang und mit ihr steigt auch wieder die Unfallgefahr für Radler und Autofahrer - immer wieder kommt es auch zu Vorfällen, weil die Straßenverkehrsregeln nicht klar sind. In unserer neuen Serie mit der Polizei Braunschweig werden wir in den kommenden Wochen einen umfassenden Überblick geben – auch um Unsicherheiten aus dem Weg zu Räumen. 

Im ersten Teil der Serie geht es um Radfahrstraßen. Ines Fricke, Polizei Braunschweig erklärte: "Seit 2008 gibt es Radfahrstraßen in Braunschweig, dennoch ist immer noch nicht allen Verkehrsteilnehmern klar, was dort eigentlich gilt." Rein rechtlich würden die Straßen als Radwege gelten, nur durch Zusatzzeichen seien sie auch für den KFZ-Verkehr freigegeben. In Braunschweig habe man sich dazu entschieden die Straßen zumindest von einer Seite aus frei zu geben, um den Bewohnern Zugang zu ihren Häusern zu verschaffen. Es gelte in Fahrradstraßen generell Tempo 30 und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren. Das größte Problem sei, dass die Wenigsten wüssten, dass die ganz normalen Vorfahrtsregeln gelten würden. "Radfahrer haben auf diesen Straßen nicht automatisch Vorfahrt. Meisten gilt eher Rechts vor Links, doch das scheinen viele nicht zu realisieren, so kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen", so Fricke. Paradebeispiele seien die Karlsstraße oder die Wilhelm-Bode-Straße. "Nur wer die Regeln kennt, der kann auch Unfälle vermeiden, deshalb werden wir in den kommenden Woche gemeinsam mit regionalHeute.de die wichtigsten Punkte beleuchten", erklärt Fricke abschließend. In der nächsten Folge unserer Serie wird es am Donnerstag um Fahrradampeln gehen.


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