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Braunschweig: Präsenzunterricht ab Montag: BSVG setzt zusätzliche Fahrzeuge ein



Präsenzunterricht ab Montag: BSVG setzt zusätzliche Fahrzeuge ein

Es werden zwei alte Straßenbahnen reaktiviert und zwei Reisebusse angemietet.

Die BSVG setzt Reisebusse für die Schüler ein.
Die BSVG setzt Reisebusse für die Schüler ein. Foto: Braunschweiger Verkehrs-GmbH

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Braunschweig. Nach Monaten des Corona-bedingten Homeschoolings und Wechselunterrichts beginnt am Montag in Braunschweig wieder das Szenario A (regionalHeute.de berichtete). Wenn alle Schülerinnen und Schüler wieder in die Schule gehen, wird es morgens und mittags auch in den Fahrzeugen der BSVG erwartungsgemäß wieder voller werden. Trotz deutlich gesunkener Infektionszahlen setzt die BSVG deshalb zusätzliche Fahrzeuge ein, um das Fahrgastaufkommen zu den Stoßzeiten zu entzerren. Das teilt die BSVG in einer Pressemeldung mit.



„Wir schöpfen alle unsere Reserven aus und holen zwei unserer alten Straßenbahnen aus dem Depot und lassen sie als Verstärker fahren. Da in der Frühspitze alle unsere Busse bereits unterwegs sind, mieten wir von Mundstock Reisen zusätzlich zwei Reisebusse, die wir ebenfalls einsetzen, um stark nachgefragte Linien zu entlasten“, erklärt BSVG-Geschäftsführer Jörg Reincke. Zur Organisation steht die BSVG in engem Austausch mit dem Schulamt. Dennoch muss sich jetzt erst einmal zeigen, wo die zusätzlichen Fahrzeuge am dringendsten gebraucht werden. „Wir starten mit den Verstärkern zum ersten Schultag im Szenario A am Montag. Da wir die Situation aber nicht im Detail vorhersehen können, kann es sein, dass wir den Einsatz der Fahrzeuge in den kommenden Wochen weiter anpassen und optimieren werden“, so Reincke.

Alle Fahrgäste können die zusätzlichen Fahrzeuge nutzen


Zunächst werden die beiden Straßenbahnen morgens und mittags auf der Linie 3 unterwegs sein. Die Reisebusse werden morgens die Buslinien 413, 464, 423 und 437 sowie mittags die Linien 411, 417 und 437 verstärken. Sowohl Busse als auch Bahnen werden kurz vor den im Fahrplan vorgesehenen Fahrzeugen unterwegs sein. „So können die Fahrgäste, die bereits an der Haltestelle stehen, einsteigen. Das entlastet die regulär verkehrenden Busse und Stadtbahnen“, erklärt Reincke. In der Fahrplanauskunft werden die Verstärker aber nicht beauskunftet. Auch wenn der Präsenzunterricht in den Schulen der Auslöser für die Verstärkerfahrten ist, können alle Fahrgäste die zusätzlichen Fahrzeuge nutzen. Die BSVG bittet dabei zu beachten: In den Reisebussen können keine Fahrscheine erworben werden. Die Busse fahren den Verlauf der Linien ab, die sie verstärken, und halten an allen Haltestellen. Aus technischen Gründen können in den Bussen die Haltestellen aber nicht durchgesagt werden.

Informationen zu den genauen Fahrzeiten der Verstärker finden Fahrgäste auf www.bsvg.net.


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