Schoduvel 2026: Zahlreiche Straßen werden gesperrt

Nicht nur im Innenstadtbereich gibt es Einschränkungen, auch bei der An- und Abreise der Prunkwagen von und nach Kralenriede sind Sperrungen nötig.

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Archivbild | Foto: Rudolf Karliczek

Braunschweig. Zum "Schoduvel", dem traditionellen Braunschweiger Karnevalszug am Sonntag, 15. Februar, wird die Innenstadt überwiegend für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Darauf weist die Stadt Braunschweig in einer Pressemeldung hin.



Die Route verläuft über Theodor-Heuss-Straße - Europaplatz - Gieseler - Güldenstraße - Sonnenstraße - An der Martinikirche - Altstadtmarkt - Gördelingerstraße - Lange Straße - Küchenstraße - Hagenbrücke - Hagenmarkt - Bohlweg - Waisenhausdamm - Friedrich-Wilhelm-Straße - Friedrich-Wilhelm-Platz - Kalenwall - Europaplatz - Theodor-Heuss-Straße.

Querungsmöglichkeiten für Notfälle


Ab 10 Uhr bis voraussichtlich 18 Uhr sind Fahrten in den oder aus dem von der Route umschlossenen Bereich nicht möglich. Einzelne Sperrungen werden bereits aufgehoben, nachdem der Zug die Straßen passiert hat. Um gegebenenfalls eine Fahrt antreten zu können, sollte ein Kraftfahrzeug also rechtzeitig außerhalb des Bereichs abgestellt werden. Für Notfälle, aber nicht für den normalen Verkehr, werden an Dankwardstraße / Steinweg, Meinhardshof und Münzstraße überwachte Querungsmöglichkeiten eingerichtet. Die Stadtverwaltung empfiehlt den Besucherinnen und Besuchern dringend, für die Anreise zum "Schoduvel" möglichst öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Eine Karte mit dem Verlauf des Zuges und den wichtigsten Sperrungen der Hauptrouten.
Eine Karte mit dem Verlauf des Zuges und den wichtigsten Sperrungen der Hauptrouten. Foto: Stadt Braunschweig


Auf dem Ring werden Hinweistafeln aufgestellt, die eine Umfahrung der gesperrten Innenstadt über den Ring empfehlen.

Die Sperrungen im Einzelnen


In Abstimmung mit der Polizei erfolgen aus Sicherheitsgründen ab 10 Uhr folgende verkehrslenkende Maßnahmen für den Kraftfahrzeugverkehr: Von Norden, über Mühlenpfordt- und Wendenstraße kommend, wird die Zufahrt für den Kraftfahrzeugverkehr in die Innenstadt ab der Einmündung Kaiserstraße gesperrt. Der Kraftfahrzeugverkehr wird über Kaiserstraße, Wollmarkt und Neuer Weg zum Radeklint abgeleitet; dort ist nur das Rechtsabbiegen auf die Celler Straße in Richtung Westen möglich.

Von Osten, über Fallersleber Straße kommend, wird die Zufahrt in die Innenstadt ab der Einmündung Wilhelmstraße gesperrt. Der Verkehr wird über die Wilhelmstraße in Richtung Norden abgeleitet. Die Theodor-Heuss-Straße wird ab ca. 7 Uhr in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Der Verkehr von Süden, über die Anschlussstelle Gartenstadt kommend, wird über die Frankfurter Straße geleitet.

Von Westen, über die Celler Straße kommend, wird die Zufahrt in die Innenstadt ab der Einmündung Petritorwall gesperrt. Der Verkehr wird über Petritorwall und Hohetorwall in Fahrtrichtung Süden abgeleitet. Am südlichen Ende des Hohetorwall ist nur das Rechtsabbiegen auf die Straße Am Hohen Tore/Madamenweg in Fahrtrichtung Westen möglich. Von Westen, über Madamenweg und Am Hohen Tore kommend, wird die Zufahrt in die Innenstadt ab der Einmündung Wilhelmitorwall gesperrt. Der Verkehr wird über den Wilhelmitorwall in Fahrtrichtung Süden abgeleitet.

Unechte Einbahnstraßen


Zur beschriebenen Ableitung des Kraftfahrzeugverkehrs ist es erforderlich, die Straßen Kaiserstraße, Wollmarkt, Petritorwall, Hohetorwall, Wilhelmitorwall und Am Alten Bahnhof am Tag des "Schoduvel" als sogenannte "unechte" Einbahnstraßen zu führen. Diese Art der Verkehrsführung wurde auch in den vergangenen Jahren angewendet. Sie bedeutet: Die Einfahrt in diese Straßen beziehungsweise in einzelne Abschnitte zwischen Kreuzungen wird aus der einen Richtung durch die Beschilderung "Einfahrt verboten" (weißer Balken auf rotem Grund) unterbunden.

Aus der anderen Richtung gibt es aber kein blaues Einbahnstraßenschild. So wird der Begegnungsverkehr reduziert, innerhalb der entsprechenden Straßenabschnitte können die Autofahrer aber – wichtig für die Anlieger – in beide Richtungen fahren, deshalb muss dort mit Begegnungsverkehr gerechnet werden.

Meinhardshof für Rettungsfahrzeuge


Der Meinhardshof wird als zusätzliche Aufstellfläche für die Rettungsfahrzeuge des Sanitätsdienstes benötigt. Aus diesem Grund werden in den dort befindlichen Parkbuchten Haltverbote aufgestellt. In Notfällen werden aus der Innenstadt ausfahrende Fahrzeuge über den westlichen Teil des Meinhardshof in Richtung Lange Straße geführt.

Darüber hinaus ist generell im Bereich der Umzugsstrecke, der umliegenden Straßen sowie der Umleitungsstrecken mit Haltverboten zu rechnen. Außerdem werden Haltverbote im Stadtgebiet eingerichtet, um Ersatzhaltestellen für den ÖPNV zu schaffen. Am Samstag, 14. Februar, stehen auf dem Platz an der Martinikirche nur eingeschränkt Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

Nicht alle Parkhäuser offen


Parkhäuser stehen nur eingeschränkt zur Verfügung: Das Parkhaus Lange Straße Süd ist generell sonntags geschlossen. Das Parkhaus Schloss öffnet an diesem Sonntag nicht. Die Parkhäuser Wallstraße, Eiermarkt und Schützenstraße sind bis etwa 9 Uhr mit dem Auto erreichbar, können aber erst nach Aufhebung der Sperrungen gegen 18 Uhr wieder verlassen werden. Das Parkhaus Packhof ist bis zirka 9 Uhr erreichbar, kann aber erst ab etwa 22 Uhr wieder verlassen werden. Das Parkhaus Wilhelmstraße kann über den Steinweg angefahren werden. Mit Ausnahme des Messegeländes stehen am Stadtrand Park&Ride-Stellplätze zur Verfügung (Übersicht unter www.braunschweig.de/parken).

Konvois der Karnevalswagen


Die Karnevalswagen werden zunächst von ihrem Unterstand in Kralenriede zur Forststraße, und der Hermann-Schlichting-Straße gefahren, um dort zu je einem Konvoi formiert zu werden. Dazu wird die Forststraße zwischen Steinriedendamm und Hermann-Blenk-Straße, der Steinriedendamm zwischen Forststraße und Boeselagerstraße sowie die Boeselagerstraße von 5.30 Uhr bis zur Abfahrt der Konvois um etwa 11 Uhr in beiden Fahrtrichtungen für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Damit sich die Karnevalswagen formieren können, gelten in den Straßen Steinriedendamm (östlich der Forststraße), Boeselagerstraße, In der Husarenkaserne und In den Waashainen ab 5.30 Uhr Haltverbote.

Konvoi in zwei Teilen


Der Konvoi teilt sich in zwei Teile auf und fährt unter Polizeibegleitung auf folgender Strecke zur Theodor-Heuss-Straße: Konvoi 1 Forststraße – Altmarkstraße – sowie Konvoi 2 Hermann-Schlichting-Straße – Waggumer Straße – Altmarkstraße – dann werden die beiden Teile zusammengeführt und fahren als ein Konvoi über die Gifhorner Straße – Hamburger Straße – Rebenring – Hagenring – Altewiekring – St. Leonhard – Willy-Brandt-Platz – Berliner Platz – Heinrich-Büssing-Ring – Wolfenbütteler Straße – Eisenbütteler Straße – Theodor-Heuss-Straße.

An den Bahnübergängen Forststraße sowie Waggumer Straße kann es bei geschlossenen Schranken für die Konvois oder einen Teil davon zu Wartezeiten kommen. Damit sich die Fahrzeuggespanne nach dem Passieren der Bahnübergänge wieder zur gemeinsamen Weiterfahrt sammeln können, kann es zu zeitweisen Sperrungen der Altmarkstraße durch die Polizei kommen.

Rückfahrt ab 14:30 Uhr


Die Rückfahrt des Konvois erfolgt ab etwa 14.30 Uhr ab Messegelände über Eisenbütteler Straße – Wolfenbütteler Straße (entgegen der Fahrtrichtung auf der stadtauswärts führenden Fahrspur, vorübergehende Sperrung bis zur Kreuzung Heinrich-Büssing-Ring durch die Polizei) – Heinrich-Büssing-Ring – Berliner Platz – Willy-Brandt-Platz – St. Leonhard – Altewiekring – Hagenring – Rebenring – Hamburger Straße (ab Kreuzung Siegfriedstraße aufgrund einer Baustelle entgegen der Fahrtrichtung auf der stadteinwärts führenden Fahrspur bis zur Kreuzung Schwarzer Berg, eine vorübergehende Sperrung bis zur Kreuzung Schwarzer Berg erfolgt durch die Polizei) – zurück auf die stadtauswärts führende Fahrspur der Hamburger Straße – Gifhorner Straße – Altmarkstraße – Forststraße – In den Waashainen – In der Husarenkaserne.