Stadt will Förderschule bis 2022 weiter betreiben

von Jonas Walter


Die Stadt Braunschweig will eine Förderschule weiter betreiben. Symbolfoto: Pixabay
Die Stadt Braunschweig will eine Förderschule weiter betreiben. Symbolfoto: Pixabay Foto: pixabay

Braunschweig. Im Rahmen des Erlasses der Landesregierung über eine mögliche Verlängerung der Laufzeiten von Förderschulen hat regionalHeute.de nachgefragt, für welche Schulen es einen solchen Antrag bei der Landesregierung gegeben hat. Diese trifft dann die letztendliche Entscheidung, ob die jeweiligen Bildungseinrichtungen bis 2022 fortgeführt werden.


Die Stadt Braunschweig habe nach eigenen AngabeneinenAntrag für die benötigten Zulassungen gestellt. Die Weiterführung der Förderschule Lernen ist für die Astrid-Lindgren-Schule beantragt worden, teilt die Stadt mit. Die Genehmigung des Landes liege allerdings noch nicht vor.

Im Koalitionsvertrag heißt es dazu:


„Den Förderschulen Lernen im Sekundarbereich I kann auf Antrag des Schulträgers und entsprechend des Bedarfs sowie der Nachfrage für eine Übergangszeit bis spätestens 2028 Bestandsschutz gewährt werden. Letztmalig können damit im Schuljahrgang 2022/2023 Schülerinnen und Schüler im 5. Jahrgang eingeschult werden. Voraussetzung für eine Genehmigung ist gleichfalls ein regionales Inklusionskonzept des Schulträgers, ein pädagogisches Konzept der Schule und eine konkrete Planung, wie der Übergang in das inklusive Schulsystem gestaltet wird. Der Wechsel aus einer Förderschule in das allgemeinbildende Schulsystem muss jederzeit gewährleistet werden. Alternativ zur Fortführung der Förderschule Lernen wird den Schulträgern die Einrichtung von Kooperationsklassen im Sekundarbereich I ermöglicht.“


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