Braunschweig. Laut Polizei endeten am vergangenen Donnerstag Streitigkeiten unter zwei Autofahrern in einem Messerangriff. Ein 39-Jähriger wurde schwer an Kopf und Hals verletzt, der Angreifer kam in Untersuchungshaft.
Wie die Polizei schildert, waren zwei Autofahrer gegen 20.30 Uhr auf der Saarstraße aufgrund von Verkehrsstreitigkeiten aneinandergeraten. Nach zunächst verbalen Streitigkeiten geriet man schnell in eine körperliche Auseinandersetzung. Plötzlich zog einer der Beteiligten ein Messer und wirkte mit diesem auf seinen Kontrahenten ein, sodass dieser unter anderem an Kopf und Hals verletzt wurde.
Zeuge geht dazwischen
Ein Zeuge, der das Szenario beobachtete, griff daraufhin couragiert ein, brachte den Täter zu Boden und fixierte ihn. Während er den Mann am Boden festhielt, verständigte er die Polizei.
Die Beamten nahmen den 33-jährigen Täter fest und kümmerten sich mit weiteren Ersthelfern um die Wundversorgung des 39-jährigen Opfers bis zum Eintreffen einer Rettungswagenbesatzung. Im Krankenhaus wurden die Verletzungen des Mannes als nicht lebensbedrohlich diagnostiziert.
Täter sitzt in Haft
Der Tatort wurde durch den Kriminaldauerdienst aufgenommen. Gegen den 33-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes eingeleitet. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass er unter dem Einfluss von Alkohol und möglicherweise Betäubungsmitteln stand.
Am 20. März wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft genommen.
Männer prügeln in Wolfenbüttel auf Autofahrer ein
Auch in Wolfenbüttel war in der vergangenen Woche ein Streit unter Autofahrern eskaliert. Ein 40-Jähriger hatte gehupt, nachdem ihm ein Audi die Vorfahrt genommen hatte. Danach wurde der Mann von dem Wagen verfolgt und anschließend von den Insassen verprügelt. Mehr dazu lesen Sie hier.

