Turbulenter Freitag: Braunschweigs Feuerwehr zieht erste Bilanz

Zusätzliches Personal und Sonderfahrzeuge halfen dabei, die Lage in den Griff zu bekommen.

Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: Alexander Panknin

Braunschweig. Gestern sorgte starker Schneefall in Braunschweig für besondere Herausforderungen bei der Arbeit der Einsatzkräfte. Sowohl die Feuerwehr als auch der Rettungsdienst seien gut auf das angekündigte Winterwetter vorbereitet gewesen, teilt die Feuerwehr Braunschweig in einer Presseinformation mit.



Fast alle Einsatzfahrzeuge wurden unter anderem mit Schneeketten ausgerüstet. Um die zahlreichen Aufgaben aufgrund der extremen Schneebedingungen bewältigen zu können, wurde zusätzliche Unterstützung durch Führungs- und Einsatzpersonal herangezogen. Darüber hinaus kamen vorübergehend Sonderfahrzeuge des Bevölkerungsschutzes speziell für Notfalleinsätze zum Einsatz.

Beruhigung am Nachmittag


Die schwierigen Wetterbedingungen führten zu längeren Einsatzzeiten, da die Anfahrt und Abfahrt mehr Zeit in Anspruch nahm, wodurch sich der Bedarf an Fahrzeugen erhöhte. Im Laufe des Tages habe sich die Anzahl der Notfalleinsätze reduziert und sei am Nachmittag auf ein normales Niveau gesunken. In der gestrigen Nacht half die Feuerwehr, eine Straßenbahn auf dem BSVG-Betriebsgelände am Hauptgüterbahnhof wieder auf das Gleis zu bringen.

Kontrollierbare Wetterlage


Für das Wochenende sind weitere Anpassungen der Maßnahmen geplant, doch die Feuerwehr rechnet trotz der sinkenden Temperaturen mit einer kontrollierbaren Wetterlage. Sie rät dringend dazu, unnötige Autofahrten zu vermeiden. Falls eine Fahrt unumgänglich ist, sollte die Fahrweise unbedingt an die aktuellen Witterungsverhältnisse angepasst werden.