Braunschweig. Ein besonderer Baum steht jetzt am Bohlweg vor dem Schlosscarree: Unter Beteiligung von Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum und Stadtgrün-Dezernentin Anna Katharina Hanusch ist dort am heutigen Donnerstag eine Zelkove gepflanzt worden. Weitere Baumpflanzungen in der Innenstadt sollen folgen. Das berichtet die Stadt Braunschweig in einer Pressemitteilung.
"Bäume sind wichtig für das Leben in einer Großstadt wie Braunschweig", hebt der OB hervor. "In heißen Sommern suchen die Menschen in der Innenstadt den Schatten und sind dankbar für jeden Baum. Daher freue ich mich, dass wir mit der Baumpflanzung an dieser markanten Stelle ganz in der Nähe beliebter Gastronomiebetriebe sowohl einen Beitrag für mehr Lebensqualität als auch für den Klimaschutz und die Steigerung der Biodiversität leisten. Bäume sind wichtige CO2-Speicher, Nahrungsquelle und Lebensraum für Vögel und Insekten. Jeder Baum in unserer Stadt trägt zu einem besseren Stadtklima und der Bewahrung der Artenvielfalt bei."
Zelkove statt Kastanie
Die Zelkove gehört zur Familie der Ulmen und zeichnet sich durch Anpassungsfähigkeit an schwierige Standorte und eine hohe Verträglichkeit für Trockenheit und Hitze aus. Als sogenannter Zukunfts- oder Klimabaum ist sie die Innenstadt besser geeignet als die historische Kastanie, die zuvor hier stand. Neben der Anspruchslosigkeit an den Standort ist die Zelkove aufgrund ihres Blütenreichtums zugleich ein Beitrag für mehr Biodiversität und verschönert den urbanen Raum.
Auftakt zu einer Reihe
Die Zelkove ist der Auftakt zu einer Reihe von Baumpflanzungen. Geplant ist, die Innenstadt mit mehreren Dutzend Neupflanzungen zu bereichern.
Stadtgrün-Dezernentin Hanusch: "Unser Ziel ist es, Braunschweig grüner zu machen, um damit auch zukünftig die Lebensqualität im hochverdichteten Innenstadtbereich zu sichern. Aus meiner Sicht führt zur Erreichung dieses Ziels an zusätzlichen Baumpflanzungen kein Weg vorbei. Es ist jedoch auch eine Herausforderung, im urbanen Raum geeignete Standorte für Baumpflanzungen zu finden, da die Bedingungen für Stadtbäume nicht wie in Parks und Grünanlagen optimal sind. Doch dieser Herausforderung möchte sich die Stadt stellen und ich freue mich auf jeden Baum, der die Stadt lebenswerter macht."

