Vortrag "Kabbala und Erinnerung“ im Städtischen Museum

Museumsmitarbeiterin Dr. Christina Axmann spricht zum Thema "Weichen stellen – Max Jüdel und sein soziales Engagement".

Gershom Scholem, etwa 1935, unbekannter Fotogra
Gershom Scholem, etwa 1935, unbekannter Fotogra | Foto: Stadt Braunschweig/unbekannt

Braunschweig. Museumsdirektor Peter Joch hält am Mittwoch, 16. September, einem Vortrag mit dem Titel "Kabbala und Erinnerung - Gershom Scholem und das Leo Baeck Institute" im Städtischen Museum, Haus am Löwenwall, Steintorwall 14, im Rahmen der 1. Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide.


Im Vortrag geht Peter Joch den folgenden Fragen nach: Wie hat sich der Begriff der Tradition im Judentum in den 1930er Jahren und nach 1945 entwickelt? Wie hat der bekannte jüdische Gelehrte Gershom Scholem (1897 – 1982) die jüdische Tradition und Grundgedanken der Kabbala in seinen höchst aktuellen Schriften neu ausgelegt? Wie haben kulturgeschichtlich ausgerichtete jüdische Forschungs-, Sammlungs- und Dokumentationszentren wie das in Jerusalem gegründete Leo Baeck-Institute auf die Vernichtung jüdischen Lebens und jüdischer Kulturzeugnisse im Nationalsozialismus reagiert?

Die Jüdischen Kulturtage wurden vom Israel Jacobson Netzwerk für jüdische Kultur und Geschichte e.V. (IJN) initiiert. Diesjähriger und erster Hauptausrichter der Veranstaltungsreihe ist die Stadt Braunschweig. Das Jahresthema lautet "Max Jüdel – ein jüdischer Industrieller und Mäzen". Das Gesamtprogramm der Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide und weitere Informationen finden sich auf der Webseite des IJN (www.ij-n.de).

Im Rahmen der Jüdischen Kulturtage finden bis Anfang Oktober mehr als 40 Veranstaltungen an 11 verschiedenen Orten in der Region statt. Das Städtische Museum Braunschweig bietet am Mittwoch, 23. September, um 19 Uhr, noch eine weitere Veranstaltung an. Museumsmitarbeiterin Dr. Christina Axmann spricht zum Thema "Weichen stellen – Max Jüdel und sein soziales Engagement".

Das Städtische Museum, Haus am Löwenwall, Steintorwall 14, ist dienstags, mittwochs, freitags, samstags, sonntags sowie an Feiertagen von 11 bis 17 Uhr und donnerstags von 11 bis 18.30 Uhr geöffnet. Montags ist das Museum geschlossen. Weiter Informationen unter der Telefonnummer (0531) 470 4521 oder per Mail an staedtisches.museum@braunschweig.de.

Der Eintritt beträgt fünf Euro für Erwachsene, Ermäßigung (für Schüler, Studierende, Auszubildende, Menschen mit Behinderung, Rentner sowie Inhaber des "Braunschweig Passes") 2,50 Euro. Kinder von sechs bis 16 Jahren zahlen zwei Euro. Schulklassen und Kinder bis sechs Jahren haben im Städtischen Museum freien Eintritt. Mitglieder der Freunde des Städtischen Museums Braunschweig e.V. sowie Ehrenamtliche des Städtischen Museums Braunschweig haben freien Eintritt. Das Städtische Museum ist uneingeschränkt barrierefrei.

Das Städtische Museum nimmt teil an der MuseumsCard der Braunschweiger Museen. Sie ermöglicht einmalig freien Eintritt sowie dauerhaft ermäßigten Eintritt bei Folgebesuchen für ein Jahr in den sieben größten Museen Braunschweigs. Die Museumscard kostet 22 Euro und ist auch im Städtischen Museum erhältlich. Alle Infos unter www.braunschweig.de/museumscard.


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