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Weitere Sporthallen werden zu Unterkünften für Geflüchtete aus der Ukraine



Weitere Sporthallen werden zu Unterkünften für Geflüchtete aus der Ukraine

Derzeit sind bisher 1.485 Kriegsvertriebene in Braunschweig registriert, davon sind etwa 550 in den städtischen Unterbringungen.

Symbolbild
Symbolbild Foto: Frank Vollmer

Braunschweig. Die Stadtverwaltung wird weitere Sporthallen zur Unterbringung von Kriegsvertriebenen aus der Ukraine herrichten. Der Krisenstab Ukrainehilfe hat am heutigen Mittwoch beschlossen, dass neben den Sporthallen Naumburgstraße und Arminiusstraße auch die Hallen Rheinring und Waggum entsprechend vorbereitet werden sollen. Das teilt die Stadt Braunschweig in einer Pressemitteilung mit.



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Da unter anderem der Hallenboden abgedeckt werden muss, wird ein Vorlauf von zwei bis drei Wochen benötigt. Im Falle der Arminiusstraße könnte die Halle vom 4. April an zur Verfügung stehen. Sie bietet 192 Plätze, Rheinring 188 Plätze, die Halle in Waggum 128 Plätze. Ausschreibungen für den Betrieb (Betreuung, Catering, Sicherheitsdienst etc.) werden vorbereitet.



Nach Ausweichmöglichkeiten wird gesucht


Die Sportvereine sind bereits informiert, dass die Hallen kurzfristig nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Sportfachverwaltung steht mit den Vereinen in Kontakt, um nach alternativen Hallenzeiten zu suchen. Auch die Schulverwaltung hat die Schulen informiert. Es wird versucht, Ausweichkapazitäten für die Schülerinnen und Schüler - so weit möglich in der aktuellen Situation - zur Verfügung zu stellen. Die Hallen werden mindestens so lange für die Kriegsvertriebenen benötigt, bis ausreichend andere Kapazitäten für eine längere Unterbringung gefunden sind. Auch dazu laufen intensive Prüfungen.


Auch Hotels und Jugendherberge werden genutzt


Neben der städtischen Erstaufnahme nutzt die Stadt derzeit Zimmer in vier Hotels beziehungsweise Aparthotels sowie der Jugendherberge, dazu kommen Räume des CJD und die Sporthalle Naumburgstraße. Derzeit sind bisher 1.485 Kriegsvertriebene in Braunschweig registriert, davon sind etwa 550 in den städtischen Unterbringungen. Die Stadt geht davon aus, dass sich neben den registrierten rund 1.000 Personen, die privat untergebracht sind eine Vielzahl weiterer Personen in privater Unterbringung befinden.

Nach wie vor ist die Zuweisung, die die Stadt erhält, unregelmäßig. Die Stadt erneuert ihre Bitte an alle, die planen, Menschen privat aus dem Kriegsgebiet nach Braunschweig zu holen, sich vorher um private Unterkünfte zu kümmern, da die Stadt in ihren Unterkünften im Sinne der Planbarkeit vornehmlich vom Land zugewiesene Kriegsverfolgte aufnehmen wird, um dies dann auf alle Fälle sicherstellen zu können.


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