Braunschweig. Der Verein Forum Industriekultur präsentiert am 18. Juni zum zweiten Mal in diesem Jahr die Führung „Wo Büssing und Wolters ruhen“ über den Hauptfriedhof Braunschweig. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist Pflicht, teilt der Verein in einer Pressemeldung mit.
Unter der Leitung von Guido Haas erfahren Besucherinnen und Besucher mehr über die 130-jährige Geschichte des Friedhofes und über prominente Bestattete. Den Schwerpunkt der rund zweieinhalbstündigen Begehung bilden Grabstätten von Industriellen und Unternehmern. Darunter befinden sich unter anderem der Pionier des Lastkraftwagen- und Omnibusbaus Heinrich Büssing (1843-1929) oder der Maschinenentwickler und Freimaurer Julius Konegen (1857-1916).
Der Braunschweiger Hauptfriedhof
Der Braunschweiger Hauptfriedhof wurde in Trägerschaft der ev.-luth. Probstei als Zentralfriedhof angelegt und am 1. Oktober 1887 eingeweiht. Mit 42 Hektar Fläche ist er einer der größten Begräbnisplätze in Deutschland. Stadtbaurat Ludwig Winter entwarf die Friedhofsanlage mit den beiden Wohngebäuden für den Friedhofsverwalter und die -gärtner am Haupteingang und die neugotische Friedhofskapelle im Stil des Historismus sowie 1911 auch das Krematorium.
Zur Anmeldung
Beginn ist um 15 Uhr, die Veranstaltung dauert etwa zwei Stunden. Treffpunkt ist der Haupteingang an der Helmstedter Straße 38. Infos und Anmeldung unter https://forum-industriekultur.de/veranstaltungen.

