Zwei Millionen Euro für den Sport: Diese 15 Projekte sollen profitieren

Die Stadt Braunschweig gibt jetzt bekannt, welche Maßnahmen bei Sportanlagen bedacht werden sollen.

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Symbolfoto. | Foto: Pixabay

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Braunschweig. Zwei Millionen Euro soll das Sportförderpaket enthalten, das die Stadt Braunschweig aus dem kommunalen Investitionsförderprogramm des Landes geschnürt hat. 15 Maßnahmen von bis zu einer halben Million Euro für insgesamt zwölf Vereine legt die Verwaltung jetzt dem Sportausschuss zur Beschlussfassung vor. Erfolgt diese, können die Projekte noch in diesem Jahr in die Umsetzung gehen, teilt die Stadt mit. Damit würde sich in diesem Jahr der Etat für die Zuschüsse im Sport praktisch verdoppeln.



Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum hatte vorgeschlagen, zwei von den insgesamt 19 Millionen Euro, die die Stadt aus den Landesmitteln erhält, für Investitionen der Sportvereine vorzusehen. "Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, eine so große Menge an Projekten, für die die Sportvereine dringend städtische Unterstützung brauchen, mit diesen Mitteln zu ermöglichen. Damit können wir gemeinsam auf einen Schlag die Bedingungen für den Sport in Braunschweig an ganz vielen Stellen noch einmal deutlich verbessern", so Kornblum.

Vereine finanzieren diese Projekte selbst, erhalten aber Zuschüsse


Bei den Projekten handelt es sich um Vorhaben der Vereine, die diese selbst finanzieren, für die sie jedoch Zuschüsse der Stadt benötigen. Das besondere an dieser Landesförderung ist, dass die Stadt bis zu 75 Prozent der Kosten übernehmen kann. In den vergangenen Monaten hat daher das Sportreferat gemeinsam mit den Vereinen die genauen Höhen ausverhandelt, damit am Ende alle ihre Projekte finanzieren können. Das ist gelungen. Durch die große Kooperations- und Innovationsbereitschaft der beteiligten Vereine können so Maßnahmen zwischen rund 8.000 Euro und einer halben Million Euro gefördert werden.


Dies sind die vorgeschlagenen Förderprojekte:


Akademische Fliegergruppe Braunschweig: Bis zu etwa 8.800 Euro für die Anschaffung eines Segelflugzeugtransportanhängers


MTV Braunschweig: Bis zu 7.635 Euro für die Anschaffung einer Airfloor-Luftmatte

BTHC: Bis zu 97.500 Euro für die Errichtung eines Padel-Courts

Eintracht Braunschweig: Bis zu 500.000 Euro für den Neubau des Tennisheims

Elevé-Ballettverein: Bis zu 130.000 Euro für den Bau eines Tanz- und Ballettsaals

Golf-Klub Braunschweig: Bis zu 132.810 Euro für eine neue Beregnungsanlage

PSV Braunschweig: Bis zu etwa 277.970 Euro für den Neubau der Leichtathletikanlage des Polizeistadions

PSV Braunschweig: Bis zu rund 16.000 Euro für die Anschaffung einer Airfloor-Luftmatte

Ruder-Klub Normannia: Bis zu 300.000 Euro für den Neubau und Sanierung des Bootshauses am Maschplatz

SC "Einigkeit" Gliesmarode: Bis zu etwa 9.875 Euro für den behindertengerechten Zugang für die Turnhalle

SV Broitzem: Bis zu 107.100 Euro für die Errichtung einer Flutlichtanlage auf dem Fußball-B-Platz

SV Broitzem: Bis zu rund 16.900 Euro für den Einbau einer Beregnungsanlage für den Fußball-C-Platz

SV Stöckheim: Bis zu rund 93.600 Euro für die Errichtung eines Padelcourts

SV Stöckheim: Bis zu etwa 229.410 Euro für die Errichtung eines 5. Tennisplatzes sowie einer Flutlichtanlage

TSV Schapen: Bis zu etwa 99.650 Euro für die Errichtung von zwei Ganzjahrestennisplätzen mit Flutlichtanlage)

Weitere Maßnahmen bereits im Bau oder in Planung


Weitere vom Land geförderte und von der Stadt durchgeführte Maßnahmen wie die Umwandlung der Laufbahn der Bezirkssportanlage Stöckheim in Kunststoffausführung und die Umwandlung des Tennenplatzes auf der Sportanlage Querum zu einem Kunststoffrasenplatz seien bereits im Bau oder in der fortgeschrittenen Planung. Die Fertigstellungen dieser beiden Maßnahmen sind in den Jahren 2026 und 2027 geplant.