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Braunschweiger Gesundheitsamt: Auslastung nach wie vor sehr hoch



Braunschweig

Braunschweiger Gesundheitsamt: Auslastung nach wie vor sehr hoch

Besonders vom Infektionsgeschehen betroffen sei zur Zeit die Altersgruppe der 5- bis 14-Jährigen.

von Anke Donner


Symbolfoto.
Symbolfoto. Foto: Rudolf Karliczek

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Braunschweig. Mit den steigenden Coronazahlen steigt auch die Auslastung in den Gesundheitsämtern. So ist es auch in Braunschweig, wie die Stadt auf Nachfrage von regionalHeute.de bestätigt.



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Die aktuelle Inzidenz in Braunschweig liegt am heutigen Donnerstag bei 127,5, es wurden 81 Neuinfektionen gemeldet. Dieses erhöhte Infektionsgeschehen macht sich auch in Braunschweig im Gesundheitsamt bemerkbar. Vergleicht man diesen Herbst mit dem vergangenen, so sei die Auslastung in etwa gleich hoch, sagt Stadtsprecher Adrian Foitzik gegenüber regionalHeute.de. "Einerseits gibt es in diesem Herbst höhere Kontaktzahlen, da es keinen Lockdown gibt, andererseits ist keine Quarantäne von geimpften Kontakten mehr vorgeschrieben, insofern an diese Stelle weniger Aufwand für das Gesundheitsamt."

Infektionsgeschehen bei Kindern sehr hoch



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Die Auslastung im Bereich Nachverfolgung/Containment sei derzeit am höchsten, berichtet Foitzik weiter. Nach wie vor würde es aber gelingen, die Indexfälle - also die Menschen mit einer nachgewiesenen Infektion - am Tag des Bekanntwerdens anzurufen. Aber auch in anderen Bereichen des Gesundheitsamtes seien die Mitarbeiter stark gefordert. Besonders vom Infektionsgeschehen betroffen sei zurzeit die Altersgruppe der 5- bis 14-Jährigen, führt Foitzik weiter aus. Die 7-Tage-Inzidenz liege derzeit in dieser Gruppe bei 262 und sei damit mehr als doppelt so hoch, wie in der übrigen Bevölkerung (110). "Da diese Altersgruppe Kindertageseinrichtungen und Schulen besucht, ist unser Team "Schule und Kita“ stark belastet", sagt der Stadtsprecher.

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Hervorzuheben sei auch der Bereich der mobilen Impfteams. Für deren Organisation und Einsätze sind seit dem 1. Oktober die Gesundheitsämter zuständig. "Die Nachfrage nach den Vor-Ort-Terminen in Braunschweig ist bekanntlich sehr hoch, das möglichst gut und effizient zu koordinieren ist derzeit ebenfalls eine große Herausforderung."

Personal wird aufgestockt


Um das erhöhte Arbeitsaufkommen bewältigen zu können, soll der Bereich der Nachverfolgung angesichts stark steigender Zahlen wieder ausgeweitet werden. Aktuell seien bereits zehn weitere Stellen ausgeschrieben, die die etwa 60 Mitarbeiter unterstützen sollen.

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"Der Bereich Containment ist mit Auszubildenden aus der Stadtverwaltung, aber auch mit zusätzlichen Kräften wie Studenten oder andere Berufsgruppen aufgestockt worden, die Zeitverträge haben. Im Rahmen von Amtshilfeersuchen, beispielsweise an die Bundeswehr, soll der Bereich des Containments aktuell weiter aufgestockt werden", so Foitzik abschließend.


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