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"Brennpunkt Zukunft: Agenda 2030"



Braunschweig | Goslar

"Brennpunkt Zukunft: Agenda 2030"


Alle beteiligten Schüler und Schülerinnen des Hainberg-Gymnasiums Göttingen, des Internatsgymnasiums Solling, der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule Wolfsburg, der berufsbildenden Schule V Braunschweig, des Tilman-Riemenschneider-Gymnasiums Osterode sowie der Carl-Benscheidt-Realschule Alfeld. Fotos: Anja Sojka
Alle beteiligten Schüler und Schülerinnen des Hainberg-Gymnasiums Göttingen, des Internatsgymnasiums Solling, der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule Wolfsburg, der berufsbildenden Schule V Braunschweig, des Tilman-Riemenschneider-Gymnasiums Osterode sowie der Carl-Benscheidt-Realschule Alfeld. Fotos: Anja Sojka Foto: privat

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Braunschweig. Alle zwei Jahre veranstalten die UNESCO-Projektschulen einen „Internationalen UNESCO-Projekttag“ und initiieren gemeinsame, schulübergreifende Projekte. 2018 lautet das Thema „Brennpunkt Zukunft: Agenda 2030“. Das berichtet Sabine Rehse, Koordinatorin der UNESCO-Arbeit der Adolf-Grimme-Gesamtschule Goslar.



Innerhalb des UNESCO-Projektschulnetzwerkes in Südniedersachsen entwickelte die Adolf-Grimme-Gesamtschule Goslar gemeinsam mit dem Hainberg-Gymnasium Göttingen, dem Internatsgymnasium Solling, der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule Wolfsburg, der berufsbildenden Schule V Braunschweig, dem Tilman-Riemenschneider-Gymnasium Osterode sowie der Carl-Benscheidt-Realschule Alfeld ein besonderes Projekt: Jede Schule setzte sich in den vergangenen Wochen mit drei der 17 von den Vereinten Nationen (UN) festgelegten Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030 auseinander und gestaltete dazu Kisten, welche informieren und zu Handlungen anregen sollen.

Am Mittwoch präsentierten die Schülerdelegationen der beteiligten Schulen ihre gestalteten Kisten in Braunschweig (BBS V), darunter auch neun Schülerinnen und Schüler der Adolf-Grimme-Gesamtschule mit ihren Lehrerinnen Sabine Rehse und Anja Sojka. Dario Dittrich, Ida Dockhorn, Johannes Raddatz sowie Merle Riedel präsentierten, stellvertretend für ihre Klasse 10c, eindrücklich das Ziel „Sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen“. Ihre Kiste zeigte unter anderem, was es für Menschen bedeutet, keine Wasserleitungen zu besitzen. „Jeder Mensch, unabhängig seiner Herkunft, seiner Kultur oder seines Einkommens, sollte Zugang zu sauberem Trinkwasser und Sanitäranlagen haben“, so Merle Riedel.


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Von links: Dario Dittrich, Johannes Raddatz, Ida Dockhorn, Merle Riedel. Foto:



Ralf Hake und Jan-Nicolas Meyer aus Jahrgang 11 beschäftigten sich mit dem Nachhaltigkeitsziel „Geschlechtergleichheit“. „Dieses Ziel ist uns wichtig, weil man wegen etwas, worauf man keinen Einfluss hat, wie das Geschlecht, im 21. Jahrhundert nicht benachteiligt werden sollte. Leider ist genau das in einem großen Teil der Welt noch lange nicht erreicht.“, mahnte Jan-Nicolas Meyer auf dem Podium.

Und was war in der Kiste der Klasse 5a zu dem Ziel „Leben unter Wasser“ zu sehen? Sie zeigte, vorgestellt durch Niklas Köhler, Lena Söchtig und Lina Wolf, anschaulich die Probleme der Weltmeere auf wie Verschmutzung, Versauerung und Überfischung. In der Kiste war zum Beispiel das Mikroplastik in Peelings ausgestellt, welches die Fünftklässler zuvor im naturwissenschaftlichen Unterricht herausgefiltert hatten. Eine Meereslandschaft im Aquarium enthielt Plastikmüll, den die Kinder zuvor aus der Oker sammelten, ein sogenanntes Geisternetz verdeutlichte die Gefahr für Meerestiere durch diese Fischereiabfälle.

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v. l. Niklas Köhler, Lina Wolf, Lena Söchtig. Foto:



Die 17 Kisten der „Global goals for sustainable development“ verbleiben zunächst als Dauerausstellung in Braunschweig, im Juni werden sie im Rahmen einer Kundgebung in Bremen gezeigt und im September im Rathaus in Hannover ausgestellt.


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