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CDA Salzgitter fordert konkrete Taten für mehr Pflegepersonal



Salzgitter

CDA Salzgitter fordert konkrete Taten für mehr Pflegepersonal


Stefani Steckhan Foto: CDA
Stefani Steckhan Foto: CDA

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Salzgitter. Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft in Salzgitter (CDA) fordert die niedersächsische Landesregierung auf, sich mit geeigneten Maßnahmen um die Gewinnung von mehr Pflegepersonal zu kümmern.



Die CDA-Kreisvorsitzende in Salzgitter, Stefani Steckhan, erläutert: „Die CDA in Salzgitter fordert die niedersächsische Große Koalition aus SPD/CDU auf, unverzüglich mit geeigneten Maßnahmen dazu beizutragen, dass mehr Personal für die menschenwürdige Pflege in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen und -diensten zur Verfügung steht. Dabei muss der Schwerpunkt auf der Gewinnung von mehr Auszubildenden, besseren Arbeitsbedingungen und der besseren Personalausstattung liegen.“ Möglich sei dies nur in einer konzertierten Aktion mit Pflegekassen, Kommunen und Leistungsanbietern aus Freier Wohlfahrtspflege und privatem Bereich.

Konkrete Maßnahmen seien etwa in folgenden Bereichen möglich und nötig:


1. die Fortschreibung des Landesrahmenvertrags in der stationären Altenpflege mit einer Neujustierung der bisherigen Fachkraftquote entsprechend neuen personellen Erfordernissen auf Sicht ein heimindividuelles Personalbemessungsverfahren,

2. die Erhöhung der Zahl der Ausbildungsplätze in der Pflege durch die Schaffung von mehr Ausbildungsplätzen an den vorhandenen Pflegeschulen und durch Schaffung zusätzlicher Pflegeschulen,


3. die Förderung von Pflegepatenschaften zwischen Schulen und stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen und – diensten (sog. Barsinghäuser Modell),

4. die Erhöhung der Wegepauschalen der ambulanten Pflegedienste auf dem Lande,

5. der Abschluss des Tarifvertrages Soziales in der Altenpflege,

6. die Abschaffung des Schulgeldes in der zweijährigen Pflegeassistenzausbildung.

Die CDA-Kreisvorsitzende Steckhan: „Der Pflegenotstand ist allenthalben greifbar. Jetzt muss endlich gehandelt werden – das sind wir den Pflegebedürftigen schuldig!“


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