Braunschweig

CDU bestimmt ihre Kandidaten für den Rat der Stadt

von Robert Braumann


Claas Merfort, Klaus Wendroth, Reinhard Manlik, Anke Kaphammel, Dr. Sebastian Vollbrecht, Kurt Schrader, Peter Edelmann, Kai-Uwe Bratschke (von links), Foto: Siegfried Nickel
Claas Merfort, Klaus Wendroth, Reinhard Manlik, Anke Kaphammel, Dr. Sebastian Vollbrecht, Kurt Schrader, Peter Edelmann, Kai-Uwe Bratschke (von links), Foto: Siegfried Nickel Foto: Siegfried Nickel

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21.05.2016


Braunschweig. Mit sehr hohen Zustimmungsraten hat die Braunschweiger CDU heute in der Gaußschule ihre Kandidaten für den Rat der Stadt Braunschweig aufgestellt.

In acht Wahlbereichen haben die Christdemokraten die Höchstzahl von insgesamt 80 Kandidatinnen und Kandidaten gewählt. Dr. Sebastian Vollbrecht, Kreisvorsitzender der CDU, sagt: „Dieses Zeichen der Geschlossenheit freut mich sehr und zeigt, dass die Mitgliederversammlungen im Vorfeld kluge Vorschläge gemacht haben. Mit den nun nominierten Kandidaten wollen wir einen engagierten Wahlkampf für Braunschweig führen. Unser Ziel ist es, wieder die mit Abstand größte Fraktion zu stellen.“ Bei dieser Kommunalwahl wird es in der CDU-Fraktion einen großen Generationenwechsel geben. Von den derzeit 21 Fraktionsmitgliedern werden fünf nicht mehr kandidieren, darunter Bürgermeisterin Friederike Harlfinger, der Bundestagsabgeordnete Carsten Müller und der Ratsvorsitzende Karl Grziwa. Demgegenüber konnten viele Personen gewonnen werden, die erstmalig für die CDU kandidieren – einige davon stehen auf aussichtsreichen Plätzen. Klaus Wendroth, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion, kommentiert: „Wir haben eine gute Mischung aus jüngeren und älteren Kandidaten, Männern und Frauen, Erfahrenen und Neulingen. Auch wenn der Anteil der Frauen weiter verbesserungswürdig ist, konnten wir ihre Anzahl auf aussichtsreichen Plätzen nahezu verdoppeln.“

Unter der Versammlungsleitung von Carsten Müller legten die 150 Delegierten sehr konzentriert und ohne Kampfabstimmung die endgültige Reihenfolge der Kandidaten fest. Zuvor hatten seit Anfang Februar in den acht städtischen Wahlbereichen Mitgliederversammlungen stattgefunden, in denen die dort wohnenden CDU-Mitglieder jeweils ihre zehn Kandidaten für den Rat der Stadt vorschlagen konnten. „Dass es heute zu keiner einzigen Kampfabstimmung gekommen ist, spricht für die große Geschlossenheit unserer Partei, aber auch für die gute Vorbereitung in den Wahlbereichen“, lobt Wendroth den Zusammenhalt der Braunschweiger CDU.

Sebastian Vollbrecht sagt: „Wir können selbstbewusst in die Wahl am 11. September gehen, denn wir haben eine ausgezeichnete Bilanz, hervorragende Kandidaten und wollen am nächsten Freitag in der gleichen Einigkeit ein zukunftsweisendes Wahlprogramm für unsere Löwenstadt beschließen." Die Beteiligung aller Mitglieder bei der Nominierung der Kandidaten und bei der Erarbeitung des Wahlprogrammes hat bei den Christdemokraten einen sehr hohen Stellenwert. So wurden nicht nur die Aufstellungswahlen für den Rat und die Bezirksräte in Ur-Wahl, also unter Beteiligung aller Mitglieder, durchgeführt, sondern auch das Wahlprogramm wurde in insgesamt elf Arbeitsgruppen und damit auf breiter Basis erarbeitet. „Wir treffen unsere Entscheidungen nicht in Hinterzimmern nach der Frage, was für die Partei wohl gut wäre, sondern lassen unsere Mitglieder entscheiden, was für Braunschweig am besten ist", begründet Vollbrecht die starke Einbindung der CDU-Mitglieder. Der Kreisvorsitzende freut sich nun auf den anstehenden Wahlkampf und bedankte sich in seinem Schlusswort bei allen, die für den reibungslosen Verlauf der Sitzung gesorgt hatten. Es gelte nun, die Braunschweigerinnen und Braunschweiger davon zu überzeugen, dass sie der CDU ihr Vertrauen für die anstehenden Aufgaben in der Stadt Braunschweig schenken können.


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