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CDU fordert: Vereinheitlichung der Schulprognose

Die Ratsfraktion der Christdemokraten möchte die Schulprognose auf eine verlässliche mathematische Grundlage stellen. Diese wurde vom Schulausschuss abgelehnt, wie die CDU berichtet.

Christine Fischer.
Christine Fischer. Foto: CDU Wolfsburg

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17.06.2020

Wolfsburg. In der heutigen Schulausschusssitzung wird die Schulprognostik für die Jahre 2019 bis 2029 von der Verwaltung vorgestellt. Die CDU-Ratsfraktion kritisiert das Verfahren und ist enttäuscht, dass der eigene Antrag zum Prognoseverfahren keine Berücksichtigung gefunden hat. In diesem von der CDU im Juni letzten Jahres eingebrachten Antrag forderten sie unter anderem, die grundsätzliche Einschätzung einer mathematischen Fakultät einer Hochschule hinzuzuziehen, um die Aussagekraft der Prognosen möglichst realistisch einschätzen zu können. Dies berichtet die CDU-Ratsfraktion in einer Pressemitteilung.


Dazu die stellvertretende Vorsitzende des Schulausschusses Christine Fischer: "Unsere Forderung, die qualitativ wertvolle Einschätzung einer Hochschule zum Prognoseverfahren zu gewinnen, wurde großzügig übergangen. Es ist schwierig zu verstehen, wozu eine Prognostik für eine sich rasant verändernde Zeit Werte benötigt, die zehn Jahre zurückliegen oder Werte für zehn Jahre in die Zukunft. Das heißt zum Beispiel bei den Grundschulen für Kinder, die noch gar nicht geboren sind. Die Verfahrensweise der Schulverwaltung gleicht einem Blick in die Glaskugel, wenn für jede Schule zehn Jahre in der Vorschau betrachtet werden. Fünf Jahre sind schon schwierig genug und für unsere Zwecke ausreichend."

"Standardisierte Berichterstattung über Prognosezahlen"


Die Christdemokraten halten es für erforderlich, dass die Berichterstattung im Schulausschuss zur Schulentwicklungsplanung bezüglich Ist- und Prognosezahlen inhaltlich und zeitlich standardisiert wird. Darüber hinaus sollte die Aussagegenauigkeit der Prognosezahlen dieser überarbeiteten Berichterstattung auf Schulform- und Schulebene (oder Standortebene bei Schulen mit mehreren Standorten) mit einer Hochschule abgestimmt werden, um Überinterpretationen zu vermeiden. Die Berichterstattung muss dann schriftlich erfolgen und mindestens 14 Tage vor der betreffenden Schulausschusssitzung den Ausschussmitgliedern zur Verfügung gestellt werden.

Dazu Werner Reimer abschließend: "Die Schrift wurde nicht wie gefordert 14 Tage vorher verschickt, damit die Inhalte von den Fraktionen durchgearbeitet werden können, sondern erst am Freitag vor der Schulausschusssitzung in Schriftform eingereicht. Es erschwert die politischen Beratungen zusätzlich, wenn auf Grundlage solcher chaotischen Verfahrensweisen gearbeitet werden muss. Wir werden uns weiterhin für standardisierte Verfahren einsetzen und fordern die Verwaltung auf, diese endlich umzusetzen!"

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