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CDU Haverlah äußert sich zu Planung des Personennahverkehrs



Wolfenbüttel

CDU Haverlah äußert sich zu Planung des Personennahverkehrs


Symbolfoto: pixabay
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Haverlah. Der Bürgermeister der Gemeinde Haverlah hatte die Fraktionen im Rahmen der vorgezogenen Beteiligung an der Planung des öffentlichen Personennahverkehrs aufgefordert, ihre Vorstellungen anzumelden. Die CDU-Fraktion hat dies getan, die Ergebnisse wurden nun präsentiert.



Die Fraktionen haben sich wie folgt geäußert: Die Funktion des ÖPNV ist es, den Bürgerinnen und Bürgern auch ohne Auto die Mobilität zu sichern, um die Versorgungs-, Gesundheits-, Kultur- , Freizeiteinrichtungen- zu erreichen, um ihre Einkaufs- und Verwaltungseinrichtungen besuchen zu können und ihren Arbeitsplatz sowie den Anschluß an den Fernverkehr der Bahn zu erreichen.

Dementsprechend brauchen wir ausreichende Verbindungen von Haverlah, Steinlah und Söderhof nach Salzgitter-Bad, Salzgitter-Ringelheim, Baddeckenstedt, sowie Salzgitter- Lebenstedt (Arbeitsamt) und die Industriearbeitsplätze im Salzgittergebiet sowie dem Kreissitz in Wolfenbüttel.


Dieser Verkehr muß eine solche Taktung haben, daß die entsprechenden Einrichtungen zu den vorgegebenen Sprech- bzw. Arbeitszeiten erreicht werden und ein Rückweg nach der Erledigung der Angelegenheit bzw. Arbeit möglich ist.
Auch müssen die Preise angemessen sein. Es ist keineswegs einzusehen, daß der Weg von Haverlah nach Salzgitter-Bad bzw. nach Salzgitter-Ringelheim mehr kostet, als die Fahrt von Salzgitter-Bad über Haverlah nach Salzgitter Ringelheim. Das ist weder logisch noch mit dem für öffentliche Gebühren und Preise geltenden Äquivalenzprinzip vereinbar. Deshalb darf sich die Tarifzonen-Einteilung der Fahrpreise im Gebiet des Regionalverbandes Braunschweig nicht allein danach richten, ob man eine Kreisgrenze überschreitet und allein diese Tatsache zu einem höheren Preis führt. Dies muß sich auch nach der gefahrenen Entfernung richten.

Wer wirklich will, daß Menschen vom PKW auf den ÖPNV umsteigen muß diese Vorstellungen schon erfüllen, weil sonst immer wieder Lücken bleiben, die sich nur mit dem PKW erfüllen lassen. Nur wer angemessen bedient wird, kann auf einen PKW verzichten. Solange er aber vorhanden ist, wird er auch benutzt, wenn es nicht nötig wäre, weil es bequem ist.
Die CDU hatte das Thema „vorgezogene Beteiligung an der ÖPNV-Planung“ als Tagesordnungspunkt beantragt, weil sie nicht wieder erleben wollte, daß wichtige Fahrten, wie z. B. Die Verbindung zu den Ärzten nach Salzgitter-Ringelheim, gestrichen werden. Bei der letzten Planungsrunde war das der Fall. Die CDU konnte damals eine sofortige „Reparatur“ durchsetzen.


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