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CDU nominiert Uwe Lagosky einstimmig als Kandidaten für 2017



Wolfenbüttel

CDU nominiert Uwe Lagosky einstimmig als Kandidaten für 2017


Die CDU nominierte Uwe Lagosky einstimmig als Kandidaten für die Bundestagswahl 2017. Foto: CDU
Die CDU nominierte Uwe Lagosky einstimmig als Kandidaten für die Bundestagswahl 2017. Foto: CDU

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Goslar/Wolfenbüttel/Salzgitter - 112 anwesende CDU-Mitglieder, 111 abgegebene Stimmen, davon eine Enthaltung und 110 für Uwe Lagosky. Damit ist er als CDU-Direktkandidat im Wahlkreis 49 Salzgitter – Wolfenbüttel für die Bundestagswahl 2017 nominiert. Lagosky: „Eindeutiger hätten die CDU-Mitglieder aus dem gesamten Wahlkreis nicht entscheiden können. Ich freue mich riesig über das mir entgegengebrachte Vertrauen und die so starke Rückendeckung. Danke!“

Vor der Abstimmung zog Lagosky Bilanz über seine Arbeit im Wahlkreis und in Berlin. Ein wichtiges Ziel konnte nach der Bundestagswahl 2013 erreicht werden: Der Asse-Fonds. Bis zum Abschluss von Rückholung und Stilllegung des Zwischenlagers Asse gibt der Bund seit 2015 jährlich drei Millionen Euro in den Asse-Fonds. Hierzu wurde die Stiftung Zukunftsfonds Asse aufgebaut. „Als CDU haben wir dieses Thema zum Erfolg geführt und seit Jahren dafür gekämpft, während die SPD uns immer wieder Steine in den Weg gelegt hat. Zeitweise war auch von Ablasshandel die Rede“, so Lagosky. Weiterhin hob er hervor: „Dass eine Verdopplung der Einlagerungsmenge in Schacht Konrad aus den Entwürfen des Nationalen Entsorgungsprogramms entfallen ist, geht auf das großartige gemeinsame Handeln der Region zurück. In Berlin konnte ich meinen Beitrag dazu leisten.“


Das Thema Sicherheit bildete einen weiteren Schwerpunkt von Lagoskys Ausführungen. So werden auf Betreiben von CDU und CSU u.a. von 2015 bis 2018 4.220 zusätzliche Stellen bei der Bundespolizei geschaffen. Auf diese Weise konnten die rechnerischen Streichungen von ca. 470 Planstellen bei der Bundespolizei ausgeglichen werden, die die SPD zwischen 2010 und 2014 initiierte. Lagoskys Rückhalt finden die Vorhaben der Unions-Innenminister, 15.000 neue Stellen bei der Polizei in den Länder zu schaffen, die Vorratsdatenspeicherung von zehn Wochen auf sechs Monate zu erweitern, den Cyberraum stärker zu überwachen und das teilweise Burka-Verbot im öffentlichen Raum.
Einen weiteren Schwerpunkt legte er auf die digitalisierte Arbeitswelt. Lagosky ist für seine Fraktion Berichterstatter für gesunde Arbeit und Mitbestimmung, zudem ist er Mitglied im Bundesfachausschuss Arbeit und Soziales der CDU. In diesen Funktionen setzt er sich maßgeblich mit der Rolle der Sozialpartner auseinander.

Im Präsidium leitete der Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Wolfenbüttel, Frank Oesterhelweg MdL, die Wahlkreismitgliedervollversammlung, der Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Goslar, Ralph Bogisch schlug Uwe Lagosky in Abstimmung mit den Kreisvorständen des Wahlkreises als Kandidaten vor. Andrea Kempe vertrat als stellvertretende Vorsitzende den CDU-Kreisverband Salzgitter im Präsidium. Zur Freude von Lagosky waren auch seine Vorgänger als Bundestagsabgeordnete, der heutige Vorsitzende der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung der CDU/CSU Helmut Sauer und Jochen-Konrad Fromme mit bei der Versammlung. Der Versammlungsleiter und Kreisvorsitzende der CDU Wolfenbüttel, Frank Oesterhelweg MdL, fasste das Ergebnis auf den Punkt zusammen: „Das einstimmige Votum für Uwe Lagosky ist ein großer Vertrauensbeweis, über den ich mich sehr freue. So können wir geschlossen in den Wahlkampf 2017 gehen."


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