Wolfenbüttel

CDU zu Besuch im Pflegewohnstift „Steinhäuser Gärten“


Von links: Nicole Kaczmarczyk, Frank Oesterhelweg, Elke Großer und Klaus Hantelmann. Foto: CDU
Von links: Nicole Kaczmarczyk, Frank Oesterhelweg, Elke Großer und Klaus Hantelmann. Foto: CDU

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06.11.2017

Wolfenbüttel. Voll des Lobes über die Arbeit der Rettungsdienste von der Feuerwehr über das THW bis hin zum Krankentransport im Verlaufe des Juli-Hochwassers in Wolfenbüttel war die Leiterin des Pflegewohnstifts „Steinhäuser Gärten“ Nicole Kaczmarczyk in einem Gespräch mit CDU-Kreistagsabgeordneten, die das Pflegewohnstift besuchten.



Die teilweise Evakuierung des Pflegewohnstifts sei reibungslos über die Bühne gegangen. „Hier ist auch die Arbeit meiner Mitarbeiterinnen hervorzuheben, die vielfach auf Freizeit verzichteten und mitgeholfen haben“, stellte Nicole Kaczmarczyk ergänzend fest. Frank Oesterhelweg ergänzte hinsichtlich des Hochwasserschutzes, dass man über weitere Präventionsmaßnahmen wie beispielsweise Zisternen nachdenken müsste.

Die Kreistagsabgeordneten Frank Oesterhelweg, MdL, Elke Großer und Klaus Hantelmann erkundigten sich auch nach den pflegerischen Leitlinien im Pflegestift und erfuhren, dass auch Konzepte angedacht würden, bei denen die Bewohner je nach Wunsch und Leistungsfähigkeit mitmachen könnten, um aktive Teilhabe erfahren zu können. Das könnten beispielsweise je nach Wunsch einfache und leichte Arbeiten in ihren Räumen sein. „Aber nur, wenn sie es wünschen, sonst nicht“, stellte Nicole Kaczmarczyk klar.

Einen Wunsch hatte Nicole Kaczmarczyk als gelernte Altenpflegerin jedoch auch an die Politiker. „Der Altenpflegeberuf muss als solcher bestehen bleiben. Die Zusammenfassung von Altenpflege, Krankenpflege und Kinderkrankenpflege ist nicht sachgemäß,“ stellte die Heimleiterin mit Nachdruck fest. Diesem Wunsch schlossen sich die drei Kreispolitiker an.

Frank Oesterhelweg überlegte ergänzend, ob im ländlichen Raum nicht wieder verstärkt Gemeindeschwestern aktiviert werden sollten, wie es sie früher gab, damit die älteren Menschen möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung bleiben könnten. Die Vorsitzende des Kreissozialausschusses, Elke Großer, zeigte sich erfreut über die ausreichende Personalstruktur im Pflegewohnstift Steinhäuser Gärten“. Es gäbe keine nennenswerten Überstunden, keine Zeitarbeit und geregelte Arbeitspläne, die eine Sicherheit für die Beschäftigten bieten, erfuhren die Kreispolitiker.


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