Berlin. Der scheidende CDU-Bundestagsabgeordnete aus Marzahn-Hellersdorf, Mario Czaja, sieht durch den Wahlerfolg der AfD in Ostdeutschland für "demokratische Parteien" immer größere Probleme.
"Ich sehe mit Sorge, dass die AfD in ganz Ostdeutschland so stark geworden ist", sagte Czaja dem "Tagesspiegel". Dadurch gingen in den kommenden vier Jahren in der Fläche unwiederbringlich viele Ansprechpartner verloren. Die AfD verfüge dadurch ab sofort über noch mehr Personal und Infrastruktur im Bundestag. "Dagegen anzukommen, wird immer schwerer", sagte er.
Der frühere CDU-Generalsekretär forderte die CDU auf, die politische Arbeit in Ostdeutschland zu intensivieren. "Ich kann meine Partei nur dazu ermutigen, mehr logistische und personelle Unterstützung in alle ostdeutschen Wahlkreise zu geben, um die Präsenz und Bürgernähe auszubauen", sagte er dem "Tagesspiegel".
Czaja hatte bei der Bundestagswahl 2021 als erster CDU-Kandidat mit dem Wahlkreis Marzahn-Hellersdorf ein Direktmandat in Ost-Berlin gewonnen. Bei der Neuwahl verlor er jedoch gegen den AfD-Politiker Gottfried Curio, der erstmals für die AfD einen Berliner Wahlkreis gewann.
Czaja will von CDU mehr Einsatz in Ostdeutschland
Der scheidende CDU-Bundestagsabgeordnete aus Marzahn-Hellersdorf, Mario Czaja, sieht durch den Wahlerfolg der AfD in Ostdeutschland für "demokratische Parteien" immer größere Probleme. "Ich sehe mit Sorge, dass die AfD in ganz Ostdeutschland so stark geworden ist", sagte Czaja dem "Tagesspiegel".
Mario Czaja (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur