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Das bewegte Braunschweig im Jahr 2017 – Teil 4

von Marian Hackert


regionalHeute.de blickt auf das Jahr 2017 zurück. Foto-Collage: Marian Hackert
regionalHeute.de blickt auf das Jahr 2017 zurück. Foto-Collage: Marian Hackert

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31.12.2017

Braunschweig. Nur noch kurze Zeit, dann ist das Jahr Geschichte. Die wichtigsten und emotionalsten Momente des Jahres in der Löwenstadt finden Sie hier noch einmal im Schnelldurchlauf. Das Team von regionalHeute.de wünscht allen Lesern schon einmal einen guten Rutsch und ein glückliches neues Jahr.



Oktober:


Auch in Braunschweig sorgte Sturmtief "Xavier" für beträchtliche Schäden.Rund 400 Einsatzkräfte wären während des Sturms gefordert.Durch das Sturmtief wurden auf dem Hagenmarkt 34 Bäume umgestürzt oder so stark geschädigt, dass sie umgehend gefällt werden mussten. Eine Passantin rettete sich erst im letzten Moment. Infolgedessen diskutierten Stadt und Anwohner die Neugestaltung des historischen Platzes.

Gute Nachrichten gab es indes für alle Freunde des Hallenbads im Heidberg. Das alte Hallenbad im Heidberg soll einem Neubau für rund 8,6 Millionen Euro weichen. Der Neubau könnte 2020 oder 2021 eröffnet werden.

Für Aufregung in der Bevölkerung sorgte unter anderem die AfD, die sich im Rahmen einer Wahlkampfveranstaltung in der Stadthalle traf.Doch der Weg dahin gestaltete sich für die Teilnehmer schwierig. Vor dem Gebäude hatten sich mehrere Demonstranten versammelt, um gegen "rechte Propagana" zu protestieren.

Ebenfalls für Aufruhr sorgte auch BundesinnenministerThomas de Maizière, der sichbereit erklärte über einen muslimischen Feiertag in Deutschland nachzudenken. Später jedoch wieder zurück ruderte.



Sturmtief "Xavier" traf vor allem den Hagenmarkt mit voller Wucht. Foto:


November:


Der Braunschweiger Matthias Hüttmann sorgte für Aufsehen als erseinem Chef auf Facebook die Meinung geigte und seinen Job kündigte.

Nicht weniger spannend war der SEK-Einsatz in der Löwenstadt. Ein Mann hatte sich mutmaßlich mit einer Waffe in der Wohnung verschanzt, was sich jedoch im Laufe des Einsatzes als Fehlinformation herausstellte.

Die Lacher auf seiner Seite hatte hingegen ein 14-jähriger Braunschweiger.Ein Jungehatte sich mit einer 53-jährigen Prostituierten gestritten. Laut Polizei ging es um 20 Euro, die der junge Mann der Frau für ihre Dienstleistungen bezahlte und nach Aufforderung nicht zurück bekam.

Den Unmut der Bevölkerung zog sich der Eigentümer des Mehrfamilienhauses an der Theodor-Heuss-Straße zu. Nachdem erst Mängel am Brandschutz festgestellt worden und eine Räumung angeordnet wurde, wurde auch der Fahrstuhl vom Vermieter stillgelegt. Die Kündigungen nahm dieser im Übrigen auch nach Gesprächen mit der Stadt nicht zurück, die jedoch Unterstützung zusicherte- die Mieter können vorerst bleiben.


64 Parteien wohnten in dem Haus. Foto: Anke Donner


Dezember:


Auch in Braunschweig bestimmte der Weihnachtsmarkt das Geschehen in der Stadt. Obwohl das teils schlechte Wetter einige potentielle Besucher fern hielt, zog die Braunschweiger Stadtmarketing GmbH ein positives Fazit. Für Diskussionen sorgte lediglich das Sicherheitskonzept. Und auch ein Schusswaffen-Vorfall stellte sich als Jugendstreich heraus.

Die Suche nach einem vermissten Flugzeug hielt die Region in Atem. Nach intensiver Suche konnte der Pilot nur noch tot geborgen werden.

Im Fokus des Interesse stand auch die Braunschweiger Stadthalle. Nachdem die Halle nebst Parkdeck unter Denkmalschutz gestellt wurde, stimmte der Rat der Stadt dem 58,4-Millionen-Euro-Projekt zur Sanierung zu.

In einer Wohnung in der Braunschweiger Weststadt wurde ein schwerst verletzter Mann aufgefunden. Seitdem fahndet die Polizei nach einem Verdächtigen, der möglicherweise in einem silbernen Mercedes unterwegs ist.

Bei der Braunschweiger Brauerei Wolters hing kurz vor Weihnachten der Haussegen schief. Der Grund waren anonyme "Beleidigungen", die im Rahmen der jährlichen Betriebsversammlung Anfang des Monats vorgetragen wurden.


Mehrere hunderttausend Menschen besuchten den diesjährigen Braunschweiger Weihnachtsmarkt, Marktleute und Veranstalter sind zufrieden. Foto: BS Stadtmarketing


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