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Der Landkreis wappnet seine Schüler für die berufliche Zukunft



Peine

Der Landkreis wappnet seine Schüler für die berufliche Zukunft

von Nick Wenkel


Der Landkreis möchte seine Schüler bestmöglich auf die berufliche Zukunft vorbereiten. Symbolfoto: Pixabay
Der Landkreis möchte seine Schüler bestmöglich auf die berufliche Zukunft vorbereiten. Symbolfoto: Pixabay

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Peine. Die im vergangenen Jahr beschlossenen und umgesetzten Berufsorientierungsmaßnahmen, die in Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis Peine und der Allianz für die Region GmbH entwickelt wurden, treffen auf positive Resonanz. Dies geht aus einer aktuellen Vorlage des Jugendhilfeausschusses hervor.



Bereits im 25. Oktober wurde eine schriftliche Vereinbarung zwischen dem Landkreis Peine und der Allianz für die Region GmbH zur erweiterten vertieften Berufsorientierung geschlossen. Die Allianz für die Region GmbH ist in den Bereichen Bildung, Energie, Mobilität, Gesundheit, Freizeit und Wirtschaftsförderung aktiv. Das Vorhaben im Bereich Bildung verfolgt das Ziel, auf dem Gebiet des Landkreises Peine an den allgemeinbildenden und weiterführenden Schulen, beteiligungsorientiert eine standardisierte, erweiterte und vertiefte Berufsorientierung aufzubauen. Förderer und Partner sind neben dem Landkreis Peine und der Allianz für die Region GmbH auch die Agentur für Arbeit Hildesheim und die Volksbank BraWo. Es wurde vereinbart, an den teilnehmenden neun allgemeinbildenden Schulen ein beteiligungsorientiert entwickeltes Kernprogramm zur Berufsorientierung im Landkreis Peine (PEIBO) durchzuführen.

Die Module der Berufsorientierung


Projektziel ist die Befähigung Schülern, beginnend im 8. Schuljahrgang, zum Ende der allgemeinbildenden Schule „eine rationale, den Interessen und Fähigkeiten entsprechende Berufswahl durchzuführen und dadurch spätere Ausbildungsabbrüche zu vermeiden", wie in der Vorlage heißt. Folgende Module der Berufsorientierung wurden zusammen mit den beteiligten Schulen in zwei Vorbereitungsworkshops ausgewählt: Kompetenzerkundung, Benimmtraining, Betriebspraxistage, ein Berufseignungstest, Bewerbungstraining und eine Ausbildungsmesse. Grundsätzlich erscheine es laut Verwaltung zudem sinnvoll, künftig auch Gender- und Migrationsaspekte bei der Berufsorientierung zu berücksichtigen.

Positive Rückmeldung


Im Pilotjahr habees laut Vorlage von den beteiligten Schulen durchgehend positive Rückmeldungen zur inhaltlichen und organisatorischen Umsetzung gegeben. Für das kommende Schuljahr haben bereits alle Integrierten Gesamtschulen und Gymnasien im Landkreis ihr Interesse am Programm geäußert. Die Möglichkeiten einer Ausweitung des Vorhabens werden laut Verwaltung zurzeit mit den beteiligten Partnern abgestimmt. Bei einer Ausweitung auf alle Gesamtschulen und Gymnasien werde sich der Landkreis Peine mit einem Betrag von 60.000 Euro am Gesamtprojekt beteiligen.


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