Helmstedt

Der traditionelle Silvesterbesuch in Lehre fand 2020 digital statt

Politiker tauschten sich mit Mühlenverein aus.

Videokonferenz am Silvestermorgen 2020.
Videokonferenz am Silvestermorgen 2020. Foto: Gemeinde Lehre

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31.12.2020

Lehre. Der traditionelle Silvesterbesuch des Landtagsabgeordneten Jörn Domeier (SPD) und Lehres Gemeindebürgermeister Andreas Busch (parteilos) fand in diesem Jahr digital statt. Das persönliche Treffen mit Angelika Geschke, Vorsitzende des Vereins zur Erhaltung und Förderung der Holländer Windmühle (Mühlenverein) Wendhausen, wurde aufgrund der Pandemieentwicklung ins Internet verlegt. Auch Landratskandidat Jan Fricke (SPD) war in diesem Jahr ebenso dabei, wie Geschkes Ehemann Thorsten, zugleich zweiter Vorsitzender des Vereins. Das berichtet die Gemeinde Lehre in einer Pressemitteilung.



„Es ist großartig, dass unsere Silvestertradition zumindest als Videokonferenz stattfinden konnte“, freut sich Andreas Busch. „Gerade an diesen Tagen, an denen andere sich ehren- oder hauptamtlich kümmern, möchten wir mit einem Besuch unsere Wertschätzung ausdrücken, 2020 dann auch einmal digital“, so Jörn Domeier.

Ein großes Kind mit fünf Flügeln


Die Politiker drückten den Eheleuten Geschke die Hochachtung für die Arbeit des Vereins aus, der seit vielen Jahrzehnten die Mühle in Wendhausen unterhält. „Es ist schön zu sehen, dass unsere Arbeit gesehen und unterstützt wird“, so Angelika Geschke. Sie nutze den Austausch um über die Projekte in diesem Jahr und in der kommenden Zeit zu berichten. „Die Mühle ist uns sehr ans Herz gewachsen, sie ist unser großes Kind mit fünf Flügeln“, fügt sie schmunzelnd hinzu.

Für Jan Fricke ist die Mühle eines der Wahrzeichen im Landkreis Helmstedt: „Auch mir als Schöninger geht das Herz auf, wenn ich beim Herunterfahren von der Autobahn die angestrahlte Mühle sehe. Es ist ein Stück Heimat.“ „Gerade dieses Silvesterformat dient auch der Vernetzung, wir wollen damit Menschen zusammen bringen. Denn Abgeordnete im Bund oder im Land können nur sinnvoll unterstützen, wenn die Projekte auch bekannt sind“, so Andreas Busch abschließend.


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