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"Detonation" unter Elektro-Streifenwagen der Polizei - Gefährliche Lage geht glimpflich aus

Ein Randalierer schmiss einen Feuerwerkskörper unter einen Elektro-Streifenwagen der Polizei in Gifhorn. Ein Beamter wurde durch den "ohrenbetäubenden Knall" verletzt.

von Marvin König


Das Fahrzeug rechts wurde durch den Böllerwurf eines betrunkenen Randalierers erheblich beschädigt. Foto: aktuell24(KR)

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06.09.2020

Gifhorn. An der Polizeiinspektion in Gifhorn kam es am Sonntagnachmittag zu einer gefährlichen Situation. Zunächst sei der Feuerwehr ein offenes Feuer nach vorhergegangener Detonation an einem Elektro-Streifenwagen der Polizei gemeldet worden. Die Polizei sperrte den Parkplatz des Fahrzeuges aufgrund der unklaren Lage mit Sicherheitsabstand ab.


Wie sich herausstellte, hatte ein Randalierer einen Feuerwerkskörper unter das Fahrzeug geworfen. Der Knall des Böllers sei so laut gewesen, dass ein Beamter, der direkt im Raum dahinter saß, verletzt wurde. Nach der Detonation sei es zu einer Rauchentwicklung gekommen, weswegen die Freiwillige Feuerwehr Gifhorn zur Klärung der Lage hinzugezogen wurde.

Die Feuerwehr appellierte, Abstand zur Einsatzstelle zu halten. Nach eingehender Untersuchung konnten die Brandschützer jedoch keinen Brand feststellen und "Lage unter Kontrolle" melden. Das Fahrzeug wurde jedoch nicht unerheblich beschädigt und musste außer Dienst gestellt werden. Zur Schadenshöhe konnte die Polizei bislang nichts sagen.

Bei dem Randalierer handele es sich um einen polizeibekannten alkoholisierten Mann, der in den vergangenen Tagen den anwesenden Polizeibeamten zufolge schon auffällig geworden sei. Die Beamten konnten den Mann noch vor Ort in Gewahrsam nehmen. Augenzeugen haben der Polizei Videos des Vorfalls für die weiteren Ermittlungen zur Verfügung gestellt. Die Polizei appelliert nun, diese Videos nicht zu verbreiten.


Der Einsatzort blieb auch nach der Kontrolle durch die Feuerwehr abgesperrt. Foto: aktuell24(KR)


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