Deutschland und Algerien vereinbaren "strategische Agenda"

Deutschland und Algerien haben beim Besuch des algerischen Präsidenten Abdelmadjid Tebboune in Berlin eine "strategische Agenda" für ihre bilaterale Partnerschaft verabschiedet.

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Abdelmadjid Tebboune und Friedrich Merz am 16.07.2026
Abdelmadjid Tebboune und Friedrich Merz am 16.07.2026 | Foto: via dts Nachrichtenagentur

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Berlin. Deutschland und Algerien haben beim Besuch des algerischen Präsidenten Abdelmadjid Tebboune in Berlin eine "strategische Agenda" für ihre bilaterale Partnerschaft verabschiedet. Beide Länder bekräftigten in einer gemeinsamen Erklärung ihren Wunsch, die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen zu vertiefen, darunter politische und diplomatische Zusammenarbeit, Wirtschaft, Handel und Energie sowie nachhaltige Entwicklung.


Im Rahmen der politischen und diplomatischen Zusammenarbeit vereinbarten die beiden Länder, regelmäßige politische Dialoge und "umfassende Konsultationen" zu bilateralen, regionalen und internationalen Fragen zu führen. Zudem sollen themenbezogene Dialogforen eingerichtet werden. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit soll durch die Stärkung der Handels- und Investitionsbeziehungen weiter ausgebaut werden. Deutschland bleibe ein führender europäischer Partner Algeriens, insbesondere in den Bereichen Industriemaschinen, elektrische Ausrüstung und chemische Produkte, heißt es in der Erklärung.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Energiepartnerschaft, insbesondere im Hinblick auf die Diversifizierung der Energieversorgung und den Ausbau erneuerbarer Energien. Beide Seiten unterstrichen die Bedeutung des südlichen Wasserstoffkorridors als strategisches Projekt. Auch in den Bereichen Kultur, Bildung, Wissenschaft und Technologie sowie regionale Sicherheit, Migration und Verteidigung wollen Deutschland und Algerien ihre Zusammenarbeit intensivieren.