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DRK lockte mit Mitmach-Aktionen in der Innenstadt



DRK lockte mit Mitmach-Aktionen in der Innenstadt

von Julia Seidel


Unter anderem konnten sich die Besucher der Innenstadt an den Ständen des DRK einen Gerätewagen angucken. Foto: Julia Seidel
Unter anderem konnten sich die Besucher der Innenstadt an den Ständen des DRK einen Gerätewagen angucken. Foto: Julia Seidel Foto: Julia Seidel

Wolfenbüttel. Am Samstag, 11. Mai, in der Zeit von 9:30 und 14 Uhr war das DRK Wolfenbüttel mit mehreren Infoständen in der Wolfenbütteler Fußgängerzone vertreten. Ziel war es die vielen verschiedenen Sparten vorzustellen und einen Einblick in die Arbeit der Helfer zu geben.



Das DRK ist größer geworden und das Angebot wächst ständig. Ein einzelner Stand hätte hier nicht ausgereicht, um die vielen Sparten vorzustellen. So konnten sich die Besucher der Innenstadt an einem bunten Programm erfreuen.

Flüchtlingshilfe flechtet bunte Zöpfe


Kinder konnten sich an dem Stand der Flüchtlingshilfe von geflüchteten Frauen verschönern lassen. Sie konnten sich bunte Zöpfe in die Haare flechten lassen oder auch erste Erfahrungen mit Henna-Malereien auf der eigenen Haut sammeln können. Eine Zeittafel bildete die Entstehungsgeschichte der Flüchtlingshilfe ab. Angefangen vom Jahr 2015 bis hinein in das Jahr 2019 wurde die Entwicklung an Stellwänden dokumentiert. Auch verschiedene kleine Spiele für Kinder wurden an diesem Stand geboten. So unter anderem ein großes "Vier gewinnt" und Stelzen laufen. Daneben war das Jugendrotkreuz mit einem großen "Mensch-Ärgere-Dich-nicht"-Spiel vertreten. Hierfür wurde das bekannte Spiel auf ein weißes Laken gemalt. Außerdem konnten Kinder hier ihre eigenen Buttons entwerfen und Pressen.[image=5e17769f785549ede64e2f24]


Erste Hilfe und Hausnotruf live erleben


Neben den Spielaktionen wurde aber auch über ernsthafte Themen gesprochen und darüber beraten. So wurde am Stand "Pflege und Betreuung" über die Tagesbetreuung in Wolfenbüttel und Hornburg informiert und die verschiedenen Gruppenangebote vorgestellt. Auch der Hausnotruf des Kreisverbandes Wolfenbüttel war mit einem Stand vertreten und bot Kunden die Möglichkeit vor Ort einen Hausnotruf durchführen zu können. Dabei wurden sie mit der Notrufzentrale in Walsrode verbunden. Dies sollte den Kunden die Scheu davor nehmen, den roten Knopf einmal selbst zu drücken. "Viele Leute haben immer noch Angst davor auf den Knopf zu drücken, wenn mal wirklich etwas im Haushalt sein sollte. Hier können die Leute die zentralen Fragen einmal durchgehen und sich den gesamten Ablauf anschauen", so Dirk Jürges über die Intention das Gerät in der Fußgängerzone vorzustellen.


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Von links: Helmut Hintze, Dirk Jürges und Yvonne Lubba. An ihrem Stand stellten sie den Hausnotruf und die Tagesbetreuung vor. Foto:






Bei der Erste-Hilfe-Abteilung konnte dann auch Hand angelegt werden. Anhand von einem Erste-Hilfe-Dummy konnten die Kenntnisse hier wieder aufgefrischt werden. Nicht nur die Herz-Druck-Massage wurde hier geübt, auch die Helmabnahme, die immer wieder für Unsicherheiten sorge, wurde Interessierten noch einmal näher gebracht. Ein besonderes Augenmerk sollte auf der Anwendung des Defibrillators liegen. Auch hier sei die Anwendung sehr einfach, da das Gerät alle Schritte erkläre.

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An einem Dummy konnten die Erste-Hilfe Kenntnisse wieder aufgefrischt werden. Foto:


Mit der Suppe durch den Flohmarkt schlendern


Der Ebertshof, der seit Mitte letzten Jahres seine neuen Räume im Zimmerhof hat, war mit einem Flohmarkt vertreten. Hier konnten die Besucher von Geschirr bis hin zu Spielzeug alles finden. Außerdem wurde hier für das Solferino eine kostenlose Spargelcremesuppe ausgegeben. Bei Führungen durch die neuen Räume im Zimmerhof konnten Interessierte alles über die Geschichte und die Arbeit des Ebertshofes erfahren.

Besonders ins Auge gesprungen ist allerdings ein Gerätewagen, den das DRK dabei hatte und dessen Ausstattung begutachtet werden konnte. Von Zelten bis hin zu Trinkwasser ist auf diesem Wagen alles zu finden, was für den Einsatz benötigt wird.

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Juliane Liersch vom Ebertshof gab die Suppe für das Solferino aus. Foto:


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