Region. Seit mittlerweile drei Jahren gibt es das Deutschlandticket. Es ermöglicht Pendlern, bundesweit zu einem vergleichsweise günstigen Festpreis öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Seit seiner Einführung ist der Preis für das Abonnement kontinuierlich gestiegen – und das wird auch im kommenden Jahr wieder so sein. Am heutigen Mittwoch wurde nun der künftige Preis bekanntgegeben.
Die Anfänge des heutigen Deutschlandtickets liegen im Jahr 2022 – damals hatte die Bundesregierung als Entlastungsmaßnahme aufgrund der gestiegenen Energiekosten vorübergehend ein Sonderticket im öffentlichen Personennahverkehr beschlossen – das sogenannte 9-Euro-Ticket. Die Resonanz war überwältigend – insgesamt wurden rund 52 Millionen Tickets verkauft, hinzu kamen etwa 10 Millionen Abonnenten von Zeitkarten, die das Ticket in dem Zeitraum automatisch erhielten.
Deutschlandticket kostete anfangs 49 Euro
Aufgrund der hohen Akzeptanz wurde zum 1. Mai 2023 das Deutschlandticket als Nachfolgemodell des 9-Euro-Tickets eingeführt. Das Ticket ist ausschließlich im monatlich kündbaren Abonnement gültig. Ende des vergangenen Jahres nutzten es bereits 14,6 Millionen Menschen. Bei seiner Einführung kostete es 49 Euro pro Monat, im Jahr 2025 stieg sein Preis bereits auf 58 Euro, und seit dem 1. Januar müssen Nutzer 63 Euro dafür bezahlen.
So teuer wird es ab Januar
Bislang legten Bundestag und Bundesrat den Preis für das Deutschlandticket fest, den Erhöhungen gingen teils zähe Verhandlungen voraus. Das soll zukünftig anders sein, weshalb nach einem Beschluss der Verkehrsminister ab 2027 ein Preisindex gelten soll. Der Preis wird fortan also nach einer festgelegten Formel berechnet. Am heutigen Mittwoch wurde nun der neue Preis bekanntgegeben, der ab dem 1. Januar gelten wird: Für das Deutschlandticket werden ab diesem Zeitpunkt 66,80 Euro pro Monat fällig. Neben dem Preis für das Deutschlandticket werden auch die Preise für das Deutschlandticket als Jobticket mit 63,46 Euro und als Semesterticket mit 40,08 Euro für 2027 neu festgelegt.

