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Ermittlungsverfahren gegen Podehl eingestellt



Ermittlungsverfahren gegen Podehl eingestellt

von Anke Donner


Die Ermittlungen gegen Hans-Ulrich Podehl wurden eingestellt. Foto: Thorsten Raedlein
Die Ermittlungen gegen Hans-Ulrich Podehl wurden eingestellt. Foto: Thorsten Raedlein Foto: regionalHeute.de

Region. Das Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Leiter der Polizeiinspektion Wolfsburg, Hans-Ulrich Podehl, wurden eingestellt. Das von der Zeugin geschilderte Verhalten des Beschuldigten würde rechtlich nicht die erforderlichen Tatbestandsvoraussetzungen nicht erfüllen.



Das Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Leiter der Polizeiinspektion Wolfsburg, Hans-Ulrich Podehl, wegen des Anfangsverdachts der Nachstellung zum Nachteil der dortigen Leiterin der Zentralen Kriminalinspektion ist von der Staatsanwaltschaft Braunschweig eingestellt worden. Dies teilte die Staatsanwaltschaft am Montagvormittag mit. Die Einstellung des Verfahrens begründet die Staatsanwaltschaft damit, dass das von der Zeugin geschilderte Verhalten des Beschuldigten rechtlich nicht die erforderlichen Tatbestandsvoraussetzungen erfüllen würde.  Zu den Einzelheiten der Vorwürfe soll aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes beider betroffener Personen keine weitere Stellungnahme folgen.

Podehl war im Juli in die Schlagzeilen geraten, weil er der ehemaligen Wolfsburger Kripo-Chefin Imke Krysta nachgestellt haben soll. Was folgte waren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und die Einleitung von Disziplinarverfahren, die auch den Braunschweiger Polizeipräsidenten  Michael Pientka betrafen (regionalHeute.de berichtete). Sowohl gegen den Braunschweiger Polizeipräsidenten Michael Pientka, als auch gegen den Chef der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt, Hans-Ulrich Podehl, wurden Disziplinarverfahren eingeleitet. Die ruhten jedoch so lange, wie die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelte. Ob die Disziplinarverfahren wieder aufgenommen werden, konnte die Staatsanwaltschaft Braunschweig nicht mitteilen. Die  würde in die Zuständigkeit des Innenministeriums fallen, erklärte Julia Meyer auf Nachfrage von regionalHeute.de. Das Innenministerium konnte die Anfrage von regionalHeute.de  zu den Disziplinarverfahren bis zum Nachmittag nicht beantworten.


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