ILS – Dieses neue Kennzeichen-Kürzel wird bald in der Region zu sehen sein

Der Gemeinderat stimmt dafür. Jetzt soll die Verwaltung die nächsten Schritte für dieses komplett neue Kennzeichen einleiten.

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Die Ilseder CDU-Politiker (v.l.) Nils Weber, Andreas Leinz und Boris Lauenroth hatten hier im Frühjahr Werbung führ ihren Antrag zum neuen Kennzeichen-Kürzel gemacht.
Die Ilseder CDU-Politiker (v.l.) Nils Weber, Andreas Leinz und Boris Lauenroth hatten hier im Frühjahr Werbung führ ihren Antrag zum neuen Kennzeichen-Kürzel gemacht. | Foto: CDU-Gemeindeverband Ilsede

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Peine. Mehr Freiheiten bei der Vergabe von Kfz-Kennzeichen – das hatte der Bundesrat vor einem halben Jahr angekündigt. Der Heilbronner Professor Ralf Borchert, der diese Idee ursprünglich entwickelt hat, hatte eine Liste vorgelegt mit möglichen Gemeinden im gesamten Bundesgebiet, die das für sich in Anspruch nehmen könnten. Dort standen unter anderem Ilsede im Landkreis Peine und Bad Harzburg im Landkreis Goslar. Aus der Stadt im Harz kam dazu allerdings eher Ablehnung, wie regionalHeute.de damals berichtete. Anders war die Lage in Ilsede: Dort zeigten sich mehrere Entscheidungsträger angetan von der Idee. Jetzt ist es auch vom Gemeinderat beschlossene Sache: Ein gesondertes Kennzeichen-Kürzel für Ilsede soll her.



Ein entsprechender Antrag der Gruppe CDU/FDP wurde im Gemeinderat beschlossen. Darin heißt es: "Die Gemeinde Ilsede befürwortet die Einführung eines eigenen Kfz-Unterscheidungszeichens und spricht sich für die Buchstabenkombination „ILS" aus." Statt PE dürfen die Ilseder also wohl künftig mit dem Kürzel ILS herumfahren. Hinter der bundesweiten Initiative stand die Absicht, dass Menschen sich noch mehr mit ihrem Heimatort identifizieren können. ILS ist jetzt ein völlig neues Kürzel, zählt also nicht zu den reaktivierten Kennzeichen wie beispielsweise ALF für Alfeld im Landkreis Hildesheim oder DUD für Duderstadt im Landkreis Göttingen.

Nutzung des Kennzeichens ist freiwillig


Die Ilseder Gemeindeverwaltung soll jetzt jedenfalls die weiteren Schritte vorbereiten. Die Nutzung des neuen Kennzeichens soll freiwillig bleiben. Wer es nicht will, darf als Ilseder – oder Bültener, Lafferder oder Oberger – auch sein altes PE-Kennzeichen behalten.


Politische Entscheidung für neues Kennzeichen gefallen


Schon im März dieses Jahres hatte Nils Neuhäuser genannt Holtbrügge im Gespräch mit regionalHeute.de über das individuelle Kürzel gesagt: "Das wäre sehr charmant. Ich persönlich fände das super." Der Gemeindebürgermeister hatte aber auch betont, dass das politisch diskutiert und abgestimmt werden muss. Das ist nun bei der letzten Sitzung des Gemeinderats in der alten Zusammensetzung in der vergangenen Woche passiert. Das Votum ist pro ILS ausgefallen.

Zum weiteren Vorgang hieß es im Antrag: "Die Einführung eines eigenen Unterscheidungszeichens erfordert die Mitwirkung des zuständigen Landkreises Peine als Zulassungsbehörde sowie die Entscheidung beziehungsweise Zustimmung des Landes." Die Gemeindeverwaltung soll jetzt zunächst das Gespräch mit dem Landkreis Peine suchen, um die fachlichen, rechtlichen und technischen Voraussetzungen für die Einführung des Unterscheidungszeichens zu klären und verwaltungsseitig alle notwendigen Schritte in die Wege zu leiten.

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