Evakuierung in Hannover-Misburg-Nord wegen Kampfmittelverdacht geplant

Die Feuerwehr Hannover hat für den 4. Oktober eine groß angelegte Evakuierung in Misburg-Nord angekündigt.

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Feuerwehr (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

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Hannover. Die Feuerwehr Hannover hat für den 4. Oktober eine groß angelegte Evakuierung in Misburg-Nord angekündigt. Wie die Feuerwehr am Freitag mitteilte, wurden bei Sondierungsarbeiten zwei Verdachtspunkte auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg identifiziert.


Zur Erkundung und möglichen Entschärfung wird ein Sicherheitsbereich von 1.000 Metern eingerichtet, der rund 17.500 Bürger betrifft. Die Verdachtspunkte wurden im Rahmen der Sondierungen für die geplante Quartiersentwicklung Steinbruchsfeld-Ost im Stadtbezirk Misburg-Anderten gefunden. Die Arbeiten dort dauern voraussichtlich noch bis Anfang Oktober.

Am Samstag, 4. Oktober, müssen die Bewohner des Gefahrenbereichs ab 9 Uhr ihre Wohnungen verlassen. Eine Rückkehr ist voraussichtlich erst in den Abendstunden möglich, so die Feuerwehr. Für die betroffenen Bürger wird eine Betreuungsstelle in der IGS Roderbruch an der Rotekreuzstraße 23 eingerichtet, die ab 9 Uhr geöffnet ist.

Kostenlose Busse bringen Anwohner von mehreren Haltestellen dorthin. Gehbehinderten Personen steht ein Krankentransport unter der Nummer 19222 zur Verfügung.

Die Bewohner werden gebeten, Medikamente, Säuglings- oder Spezialnahrung sowie angemessene Kleidung mitzunehmen und Nachbarn über die Maßnahme zu informieren. Für Fragen gibt es ein Bürgertelefon unter 0800 / 7 31 31 31. Es ist am 2. und 3. Oktober jeweils von 10 bis 16 Uhr sowie am 4. Oktober ab 7 Uhr bis zum Einsatzende erreichbar. Weitere Informationen zu den betroffenen Straßen und dem Evakuierungsbereich bietet die Stadt Hannover im Internet unter hannover.de sowie über ein interaktives Adressportal.


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